HUDERIA Plattform II fördert praktische Ansätze zu KI-Risiken und Governance
Die HUDERIA Plattform II brachte Experten und Praktiker zusammen, um einen kollaborativen Austausch über KI-Risiken, Governance und die praktische Umsetzung der HUDERIA-Methodologie zu ermöglichen. Das Treffen fand unter der Chatham-House-Regel statt.
Einführung und Entwicklungen
Die Plattform begann mit einem Austausch über aktuelle internationale Entwicklungen im Bereich der KI-Governance, gefolgt von einem Update des Sekretariats über Entwicklungen im Rahmen des Europarats seit der HUDERIA Plattform I.
Kontextbasierte Risikoanalyse
Die Diskussionen konzentrierten sich auf die kontextbasierte Risikoanalyse (COBRA) der HUDERIA-Modelle, die Risikofaktoren in Bezug auf die Anwendung, das Design, die Entwicklung und den Einsatz von KI-Systemen adressieren. Außerdem wurden potenzielle Bedenken aus der Perspektive der Menschenrechte, der Demokratie und des Rechtsstaats erörtert.
Benutzbarkeit und Interoperabilität
Weitere Gespräche untersuchten die Benutzbarkeit und Interoperabilität der COBRA-Ressourcen, einschließlich Arbeitsabläufen, Rollen und Verantwortlichkeiten, Dokumentation, operationalen Sicherheitsmaßnahmen und Beschwerdemechanismen. Auch die Perspektiven des privaten Sektors zur Weiterentwicklung des HUDERIA-Modells wurden diskutiert.
Zukünftige Komponenten und Operationalisierung
Am zweiten Tag tauschten die Teilnehmer ihre Ansichten über zukünftige Komponenten des HUDERIA-Modells und die Operationalisierung der COBRA-Ressourcen aus, einschließlich des HUDERIA-Online-Tools und einer Bedarfsanalyse des privaten Sektors. Die Plattform schloss mit Überlegungen zu den nächsten Schritten.
Schlussfolgerung
Die HUDERIA-Methodologie wurde 2024 vom Ausschuss für Künstliche Intelligenz (CAI) angenommen und unterstützt die Umsetzung der Rahmenkonvention über Künstliche Intelligenz sowie den Schutz von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Weitere Informationen über den HUDERIA-Prozess sind verfügbar.