XPENG präsentiert KI-gestütztes Fahren bei UN-Forum in Shanghai

XPENG Demonstriert KI-gesteuertes Fahren auf dem UN-Forum für Fahrzeugregulierungen in China

Im Februar 2026 präsentierte das Unternehmen sein KI-gesteuertes ADAS-System (Advanced Driver Assistance Systems) während einer Sitzung der UN/WP.29 Informal Working Group on Automated Driving Systems (IWG ADS) in Shanghai. Diese internationale Veranstaltung bringt Akteure aus Regulierung, Industrie und Verbrauchergruppen zusammen, um globale, harmonisierte Regeln für automatisierte Fahrzeugsysteme zu entwickeln.

Von regulatorischen Diskussionen zu realen Straßen

Die IWG ADS lädt hauptsächlich Regierungs- und Industrievertreter ein, um technisches Fachwissen beizutragen. Das Unternehmen nahm seit 2023 an den Diskussionen der Taskforce für fortschrittliche Fahrassistenzsysteme (TF ADAS) über Fahrerassistenzsysteme (DCAS) teil und begann 2025, an IWG ADS-Sitzungen mitzuwirken. Bei der Sitzung in Shanghai war es der einzige aufstrebende chinesische Automobilhersteller, der globale Delegierte mit Live-Demonstrationen beglückte.

Statt sich auf technische Präsentationen zu beschränken, setzte das Unternehmen die Delegierten in den Beifahrersitz. Offizielle und Experten aus wichtigen Automobilmärkten konnten das XNGP-System des Unternehmens in realen städtischen und Autobahnszenarien erleben. Dies markierte eine der direktesten Interaktionen zwischen globalen Regulierungsbehörden und einem chinesischen Smart-EV-Hersteller, der KI-gesteuertes ADAS in großem Maßstab einsetzt.

Erfahrungen und Sicherheitsrahmen

Die Sitzung bot globalen Delegierten die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie großflächige, datengestützte KI-Systeme mit der Variabilität und Unberechenbarkeit echter Verkehrsumgebungen umgehen. Während der Demonstrationen beobachteten die Teilnehmer die Echtzeitwahrnehmung, Entscheidungsfindung und Steuerungsfähigkeiten des XNGP-Fahrzeugsystems sowie den integrierten Sicherheitsrahmen, einschließlich der Überwachung des Fahrerstatus und der Mensch-Maschine-Interaktion.

Vorbereitung auf die nächste Phase der intelligenten Mobilität

Das Unternehmen nutzte die Gelegenheit, Einblicke in die bevorstehende VLA 2.0-Architektur (Vision-Language-Action) zu geben, die die nächste Generation der KI-Basis für intelligentes Fahren darstellt. Durch die Optimierung, wie visuelle Eingaben in Fahrzeugaktionen übersetzt werden, soll das neue System schnellere Reaktionszeiten, reduzierte Informationsverluste und eine menschlichere Fahrleistung in komplexen realen Szenarien bieten.

Angesichts dieser Technologien verfolgt das Unternehmen zudem seinen Fahrdienst-Robotaxi-Plan in China, mit Testoperationen, die für später im Jahr 2026 geplant sind. Während sich die intelligenten Fahrfähigkeiten weiterentwickeln, zielt das Unternehmen darauf ab, sicherere und intelligentere Mobilitätserlebnisse für Nutzer in globalen Märkten zu bieten und setzt dabei Sicherheit, Zuverlässigkeit, Transparenz und Zusammenarbeit in den Mittelpunkt seines Ansatzes.

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