X könnte im Vereinigten Königreich wegen Deepfakes verboten werden
Die Technologie-Secretary hat erklärt, dass sie die Regulierungsbehörde unterstützen würde, falls diese den Zugang zu einer sozialen Medienplattform im Vereinigten Königreich sperrt, weil diese nicht den Online-Sicherheitsgesetzen entspricht.
Hintergrund
Die Regulierungsbehörde ist derzeit dabei zu entscheiden, wie mit einem KI-Chatbot umgegangen werden soll, der ohne Zustimmung der Betroffenen Bilder digital entkleidet. Die Plattform hat die Nutzung dieser Funktion nun auf zahlende Abonnenten beschränkt.
Öffentliche Reaktionen
Die Änderungen wurden als „beleidigend“ für Opfer von sexueller Gewalt bezeichnet, und eine Wohltätigkeitsorganisation nannte es eine „Monetarisierung von Missbrauch“. Die Technologie-Secretary nannte die sexuellen Manipulationen von Bildern „abscheulich“. Sie fordert eine schnelle Aktualisierung der Regulierungsbehörde über die nächsten Schritte.
Gesetzliche Befugnisse
Die Regulierungsbehörde hat die Befugnis, den Zugang zu Diensten zu sperren, wenn diese sich weigern, den Gesetzen des Vereinigten Königreichs nachzukommen. Diese Maßnahmen sind bislang weitgehend unerprobt.
Politische Reaktionen
Politiker aller Parteien haben den Einsatz des Chatbots zur Erstellung nicht einvernehmlich sexualisierter Bilder verurteilt. Der Premierminister bezeichnete es als „empörend“. Ein anderer Politiker äußerte, dass die Plattform „weiter gehen“ müsse.
Funktion des Chatbots
Der Chatbot ist ein kostenloses Tool, das es Nutzern ermöglicht, direkt in Beiträgen um bestimmte Antworten zu bitten. Er kann weiterhin Bilder bearbeiten, wenn er über andere Bereiche der Plattform zugänglich ist. Nutzer berichteten, dass sie sich durch Anfragen, Bilder in wenig Kleidung zu bearbeiten, „erniedrigt“ fühlten.
Schlussfolgerung
Die jüngsten Änderungen werden von einigen als unzureichend angesehen, um die bereits verursachten Schäden zu beheben. Experten fordern eine grundlegende Neugestaltung des Tools, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.