Wichtige Informationen zur KI-Einstellungsordnung von Präsident Trump

Was Arbeitgeber über den KI-Erlass von Präsident Trump wissen sollten

Am 11. Dezember 2025 unterzeichnete Präsident Trump einen Erlass mit dem Titel „Sicherstellung eines nationalen politischen Rahmens für künstliche Intelligenz“ (der „Erlass“). Dieser Erlass richtet sich auf staatliche Gesetze, die sich mit künstlicher Intelligenz befassen, und schafft potenzielle Compliance-Probleme, die Arbeitgeber sorgfältig navigieren müssen.

Wichtige Aspekte des Erlasses

Der Erlass hat zum Ziel, die Innovation im Bereich KI zu fördern, Barrieren für die Entwicklung von KI abzubauen, Inkonsistenzen in der staatlichen Regulierung zu verringern und Gesetze anzugehen, die als „ideologische Vorurteile innerhalb von Modellen verankert“ gelten. Der Erlass wird eine KI-Rechtsstreitigkeitsgruppe schaffen, die staatliche Gesetze anfechten soll, die als nicht mit dem Zweck des Erlasses vereinbar angesehen werden. Derzeit ist unklar, welche Staaten oder spezifischen Gesetze die Gruppe anfechten könnte. Somit gibt es einige Unsicherheiten hinsichtlich der bestehenden Gesetzgebung, die betroffen sein könnte.

Aktuelle staatliche KI-Gesetze

Derzeit nutzen viele – wenn nicht die meisten – Arbeitgeber KI in einigen Aspekten des Einstellungs-, Rekrutierungs- und Einarbeitungsprozesses. In Reaktion auf Bedenken, dass der Einsatz von KI durch Arbeitgeber diskriminierende Einstellungsentscheidungen zur Folge haben könnte, haben mehrere Staaten, wie Kalifornien, Gesetze erlassen, um das potenzielle Risiko von voreingenommenen Entscheidungen zu verringern. Beispielsweise verabschiedete Kalifornien das kalifornische Datenschutzgesetz (CCPA), das am 1. Januar 2026 in Kraft trat. Unter anderem verlangt das CCPA von Unternehmen, die KI (ohne menschliches Eingreifen) bei Einstellungsentscheidungen verwenden, eine Risikobewertung vorzubereiten, eine Vorabbenachrichtigung zu geben und Opt-out-Rechte zu gewähren.

Andere Staaten haben ähnliche Gesetze verabschiedet, die den Einsatz von KI in der Beschäftigung betreffen. Dazu gehören Colorado, Illinois, Maryland und Texas, deren Gesetze ebenfalls 2026 in Kraft treten.

Was Arbeitgeber wissen müssen

Der Erlass hebt derzeit keine staatlichen oder lokalen KI-Gesetze auf. Es sei denn, ein Gericht blockiert ein Gesetz durch eine einstweilige Verfügung oder der Kongress erlässt ein Bundesgesetz, das das staatliche oder lokale Pendant außer Kraft setzt, bleiben solche Gesetze durchsetzbar.

Arbeitgeber sollten weiterhin alle staatlichen und lokalen Gesetze einhalten, die den Einsatz von KI in der Beschäftigung regeln. Angesichts der zunehmenden Verwendung von KI bei Einstellungsentscheidungen und der damit verbundenen Zunahme von Vorschriften (sowohl auf staatlicher als auch auf bundesstaatlicher Ebene) müssen Arbeitgeber über die sich ständig ändernde rechtliche Landschaft informiert bleiben. Letztendlich sollte jedes Unternehmen, das KI als Werkzeug im Beschäftigungsverhältnis einsetzt, erfahrene externe Berater konsultieren, um sicherzustellen, dass es sowohl den aktuellen als auch den voraussichtlichen regulatorischen Entwicklungen entspricht.

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