Was US-Unternehmen über die Einhaltung des italienischen KI-Gesetzes wissen müssen
Am 17. September 2025 wurde Italien das erste Mitgliedsland der Europäischen Union, das umfassende Gesetze für künstliche Intelligenz verabschiedete, als das Parlament das Gesetz Nr. 132/2025, auch bekannt als Italiens KI-Gesetz, billigte. Das Gesetz trat am 10. Oktober in Kraft.
Einführung in die neuen Anforderungen
Unter dem neuen Gesetz müssen US-Unternehmen, die in Italien tätig sind oder italienische Kunden bedienen, sowohl die Verpflichtungen des EU-KI-Gesetzes als auch spezifische Anforderungen Italiens erfüllen. Das Gesetz sieht sofort durchsetzbare strafrechtliche Sanktionen, benannte nationale Behörden und sektorspezifische Vorgaben vor.
Wesentliche Anforderungen
KI-Betreiber müssen sich mit Risikomanagement, Transparenz und Datenverwaltung auseinandersetzen und dabei den Umfang der Definitionen und Verantwortlichkeiten berücksichtigen, die unter dem italienischen Recht besonders umfangreich sein können. Unternehmen sind zudem verpflichtet, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten in Bezug auf die eingesetzten KI-Systeme einzuhalten.
Verbotene Anwendungen und Auflagen
Das Gesetz verbietet bestimmte KI-Anwendungen, die als unvertretbares Risiko angesehen werden. Darüber hinaus müssen KI-Anbieter nationale Bezeichnungen einholen, die Behörden über neue KI-Systeme informieren und laufenden Risiken begegnen sowie entsprechende Maßnahmen zur Risikominderung ergreifen.
Schlussfolgerung
Die Einhaltung des italienischen KI-Gesetzes stellt für US-Unternehmen, die in Italien tätig sind, eine bedeutende Herausforderung dar. Es ist entscheidend, dass Unternehmen sich mit den neuen Anforderungen vertraut machen und Maßnahmen ergreifen, um den gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen.