3 Dinge, die jedes Unternehmen über KI wissen muss – bevor es zu spät ist
Jeder spricht über KI, aber nicht jeder versteht, was KI ist. KI, oder künstliche Intelligenz, bezieht sich auf Technologien, die es Maschinen ermöglichen, Aufgaben auszuführen, die traditionell menschliches Denken erforderten – wie Lesen, Schreiben, Informationen analysieren und Entscheidungen treffen.
Eine besonders leistungsstarke Form der KI ist heute das große Sprachmodell (LLM), das auf riesigen Textmengen trainiert ist und es ihm ermöglicht, menschliche Sprache zu verstehen und zu erzeugen. Dies macht es zum Motor hinter beliebten Tools wie Chatbots und KI-Schreibassistenten.
1) Etablierung einer klaren internen KI-Politik
Wenn Ihr Unternehmen keine KI-Politik hat, dann ist Ihre Politik effektiv: „Verwenden Sie es, wie Sie wollen.“ Eine kluge Vorgehensweise besteht darin, eine klare interne KI-Politik zu etablieren, die die Grundregeln für den verantwortungsvollen Einsatz festlegt. Fragen, die Sie bei der Erstellung Ihrer internen KI-Politik stellen sollten, sind:
- Welche Geschäftsbereiche nutzen Mitarbeiter derzeit KI?
- Welche KI-Tools sind genehmigt und wer entscheidet darüber?
- Welche Daten dürfen in KI-Tools eingegeben werden?
- Wer ist verantwortlich für die Überprüfung und Genehmigung von KI-generierten Ergebnissen?
- Wie sollten Mitarbeiter Fehler oder unerwartete Ergebnisse melden?
2) Vorsicht bei der Nutzung öffentlicher KI-Tools
Öffentlich verfügbare KI-Tools sind verlockend, da sie leistungsstark und einfach zu verwenden sind. Allerdings können sie mit versteckten Kosten für Ihr Unternehmen verbunden sein, insbesondere in Bezug auf Ihre Daten. Wenn vertrauliche Informationen in ein öffentliches KI-Modell eingegeben werden, kann dies rechtliche Konsequenzen haben.
Bei der Bewertung eines KI-Anbieters sollten Unternehmen folgende Fragen stellen:
- Nutzt dieser Anbieter meine Daten zur Schulung seiner Modelle?
- Wem gehören die Ergebnisse, die die KI generiert?
- Was passiert mit meinen Daten, wenn ich die Beziehung beende?
3) Verantwortung und menschliche Aufsicht
Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf KI sind noch im Fluss, aber eines ist klar: Unternehmen können sich nicht einfach auf die KI berufen, um die Verantwortung zu umgehen. Wenn etwas schiefgeht, liegt die Verantwortung beim Unternehmen. Es ist wichtig, menschliche Kontrollpunkte einzuführen, insbesondere bei wichtigen Entscheidungen.
Fragen, die Unternehmen in diesem Zusammenhang berücksichtigen sollten, sind:
- Gibt es menschliche Kontrollpunkte für KI-gestützte Entscheidungen?
- Wer ist berechtigt, KI zu nutzen, und für welche Aufgaben?
- Gibt es einen Vorfallreaktionsplan für den Fall, dass etwas schiefgeht?
Fazit
Künstliche Intelligenz verändert die Geschäftswelt rasch, bringt jedoch auch Verantwortlichkeiten mit sich. Durch die Festlegung klarer interner Richtlinien, eine sorgfältige Auswahl der KI-Anbieter und die Gewährleistung einer starken menschlichen Aufsicht können Unternehmen das Potenzial der KI nutzen und gleichzeitig Risiken minimieren.