Weißes Haus hält sich bei nationalem KI-Rahmen zurück
Ein Verantwortlicher der künstlichen Intelligenzstrategie des Weißen Hauses gab den Gesetzgebern im Repräsentantenhaus nur wenige Details darüber, was der Kongress von den geplanten legislativen Empfehlungen der Verwaltung für einen nationalen Standard erwarten kann, der darauf abzielt, staatliche Gesetze zu überlagern.
Im Dezember unterzeichnete der Präsident eine Exekutive, die Bundesbehörden anweist, Staaten zu verklagen, wenn deren KI-Gesetze als „übertrieben“ gelten, und den Zugang der Staaten zu bestimmten Bundesmitteln zu beschränken. Diese Anordnung folgte dem Scheitern von Versuchen, eine nationale Überordnung staatlicher KI-Gesetze zu verabschieden, die auf bipartisane Opposition stießen.
Die Exekutive beauftragte auch den wissenschaftlichen und technologischen Berater des Weißen Hauses, legislative Empfehlungen für einen nationalen KI-Standard zu entwickeln, der staatliche Gesetze überlagern würde.
Erste Anhörung im Kongress
In seiner ersten Anhörung vor dem Kongress seit dieser Anordnung vermied der Berater konkrete Details in seiner Aussage vor dem Forschungsausschuss des Repräsentantenhauses und sah sich den Bedenken der Gesetzgeber über das Gleichgewicht der Verantwortung für KI zwischen Staaten, Kongress und der Verwaltung gegenüber.
Der Berater äußerte, dass er in der Umsetzung des im letzten Jahr veröffentlichten KI-Aktionsplans „Möglichkeiten zur Zusammenarbeit“ mit dem Ausschuss und dem Kongress sieht. Er betonte die Notwendigkeit von „regulatorischer Klarheit und Sicherheit“, um sicherzustellen, dass amerikanische Innovatoren weiterhin weltweit führend bleiben können.
Bundesrahmen und staatliche Regulierung
Ein Ausschussvorsitzender äußerte allgemeine Unterstützung dafür, dass der Kongress einen „angemessenen föderalen Rahmen“ verabschiedet, der die Position der Vereinigten Staaten als führende Kraft in der Entwicklung und Implementierung von KI bewahrt. Gleichzeitig betonte er die Rolle der Staaten bei der Regulierung von KI.
Er drängte den Berater, potenzielle „Sicherheitsvorkehrungen“ und die Vision der Verwaltung für das Handeln des Kongresses zu erläutern, wobei der Berater erklärte, dass die Exekutive darauf abzielt, KI-Startups vor der Einhaltung vieler unterschiedlicher staatlicher Vorschriften zu schützen.
Reaktionen und Bedenken
Ein ranghohes Mitglied des Ausschusses äußerte Bedenken hinsichtlich der Versuche der Exekutive, die Macht über KI von den Staaten und dem Kongress auf die Exekutive zu verlagern, und bezeichnete die Exekutive als verfassungswidrig. Sie betonte, dass Staaten nicht daran gehindert werden sollten, notwendige Maßnahmen zum Schutz ihrer Bürger zu ergreifen.
Einige Gesetzgeber hinterfragten auch die Pläne der Verwaltung für das Nationale Institut für Standards und Technologie sowie dessen Zentrum für KI-Standards. Der Vorsitzende kündigte an, ein Gesetz einzuführen, das das Zentrum kodifizieren würde.
Schlussfolgerung
Die Diskussion über den nationalen KI-Rahmen zeigt die Komplexität der Regulierung und die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes, der sowohl föderale als auch staatliche Perspektiven berücksichtigt. Während die Verwaltung an einem einheitlichen nationalen Standard arbeitet, bleibt die Frage, wie dieser Standard konkret gestaltet wird und welche Auswirkungen er auf die Innovationskraft und die Schutzmaßnahmen auf staatlicher Ebene haben wird.