WEF 2026 in Davos: Gespräche über KI, Handel und Resilienz, die die globale Governance prägen könnten
Das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) 2026 findet vom 19. bis 23. Januar in Davos-Klosters statt. Die Führer werden die Governance von KI ansprechen und Maßnahmen gegen Handelsfragmentierung ergreifen. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf der Regulierung des Anstiegs von Künstlicher Intelligenz und der Wiederherstellung der Handelsresilienz.
Wiederherstellung des Vertrauens durch Dialog
Das Treffen 2026 steht unter dem Motto „Ein Geist des Dialogs“. Diese Initiative zielt darauf ab, globale Interessengruppen wieder zu verbinden, um tief verwurzelte Spaltungen zu lösen und über das Krisenmanagement hinaus zu langfristiger Zusammenarbeit zu gelangen.
Governance im „Intelligenten Zeitalter“
Ein zentraler Fokus liegt auf der Governance von Künstlicher Intelligenz. Die Führer werden neue regulatorische Rahmenbedingungen diskutieren, um sicherzustellen, dass KI die Produktivität sicher vorantreibt und gleichzeitig Risiken für Beschäftigung und Sicherheit managt.
Verhinderung von Handelskriegen: Resilienz gegen Fragmentierung
Die Agenda beschäftigt sich mit der wachsenden Bedrohung des Protektionismus. Die Diskussionen konzentrieren sich darauf, Handelsrouten offen und widerstandsfähig zu halten, während der Global Cooperation Barometer warnt, dass steigende geopolitische Mauern die wirtschaftliche Erholung ersticken.
Eine neue Wachstumsära: Steigerung der globalen Produktivität
Volkswirte in Davos werden erörtern, wie das „Intelligente Zeitalter“ genutzt werden kann, um das globale Wachstum wieder anzukurbeln. Der Fokus liegt auf der Nutzung von Technologie zur Steigerung der Produktivitätsraten, die seit der Finanzkrise von 2008 stagnieren.
Energie- und Klimasicherheit
Die Delegierten werden darüber sprechen, wie die Lieferketten für grüne Energie gegen geopolitische Schocks gesichert werden können. Ziel ist es, sicherzustellen, dass der Übergang zu Netto-Null nicht durch Konflikte in ressourcenreichen Regionen wie dem Nahen Osten gefährdet wird.
Kooperation in einer umstrittenen Welt
Das Forum bietet einen neutralen Raum für rivalisierende Nationen, um sich auszutauschen. Bestimmte Sitzungen werden sich auf die Konfliktlösung konzentrieren, um zu verhindern, dass regionale Kriege in eine breitere globale Instabilität und damit in eine Störung der Governance münden.
Vorbereitung auf die Zukunft
Der letzte Schwerpunkt liegt auf der institutionellen Resilienz. Die Führer werden darüber diskutieren, wie globale Institutionen reformiert werden können, um zukünftige Pandemien, Cyberangriffe und Finanzkrisen besser zu bewältigen und sicherzustellen, dass die Welt nicht erneut unvorbereitet ist.