Wachstum von KI-Anwendungsfällen im Heimatschutz

ICE treibt das Wachstum von KI-Anwendungsfällen innerhalb der Heimatschutzbehörde voran

Die Heimatschutzbehörde arbeitet aktiv an über 200 Anwendungsfällen für künstliche Intelligenz, was einem Anstieg von fast 37 % im Vergleich zu Juli 2025 entspricht. Immigration and Customs Enforcement (ICE) ist eine treibende Kraft hinter diesem Wachstum.

ICE hat seit der letzten Offenlegung im letzten Sommer 25 neue KI-Anwendungsfälle hinzugefügt, darunter die Verarbeitung von Hinweisen, die Überprüfung von Mobilgerätedaten im Zusammenhang mit Ermittlungen, die Bestätigung von Identitäten über biometrische Daten und die Erkennung absichtlicher Fehlidentifikationen. Unter den neu hinzugefügten Anwendungen bei ICE befinden sich drei Produkte von einem bekannten Technologielieferanten, der in der Vergangenheit in der Regierung umstritten war.

Hintergrund und Herausforderungen

Der jährliche Inventarisierungsprozess stammt von einem Exekutivbefehl aus dem Jahr 2020, der später in ein Bundesgesetz aufgenommen wurde. Frühere Iterationen der Inventare hatten einen schlechten Ruf, der nicht leicht behoben werden konnte. Ein Bericht, der drei Jahre nach dem Präsidialbefehl veröffentlicht wurde, stellte fest, dass die meisten KI-Inventare der Behörden unvollständig oder ungenau waren. Im Jahr 2024 wurden Schritte unternommen, um den Prozess zu verbessern.

In diesem Jahr werden jedoch Verzögerungen erwartet, nachdem es die längste Haushaltsstilllegung der Geschichte gegeben hat. Nur wenige Behörden veröffentlichten ihre Inventare für 2025 Anfang dieses Monats, doch eine offizielle Quelle teilte mit, dass bald eine konsolidierte bundesstaatliche Ressource veröffentlicht wird. Das Inventar der Heimatschutzbehörde war eines der ersten wesentlichen Uploads einer Behörde.

Neue Erwähnungen und Ergänzungen

Der Technologielieferant ist bekannt für die Bereitstellung von Software, die für eine Anwendung namens „Enhanced Lead Identification & Targeting for Enforcement“ oder ELITE eingesetzt wird. Dieses Werkzeug nutzt generative KI, um Beamten bei der Informationsbeschaffung aus Aufzeichnungen zu helfen.

Darüber hinaus wird eine mobile Anwendung namens Mobile Fortify verwendet, die biometrische Informationen mit Behördenaufzeichnungen vergleicht, um bei der Identitätsverifizierung zu helfen. Diese Anwendung wurde im Mai 2025 eingeführt und hat seitdem Aufmerksamkeit von Gesetzgebern auf sich gezogen, die den Missbrauch einschränken möchten.

Risiken und Governance

Die Inventarisierung der Heimatschutzbehörde zeigt eine beträchtliche Nutzung eines Verfahrens, das bestimmte Anwendungsfälle, die standardmäßig als „hochriskant“ gelten, von erhöhten Risikomanagementpraktiken ausnimmt. Unter den aktiven Anwendungsfällen wurden 51 als hochriskant, 108 als nicht hochriskant und 46 als „vermutet hochriskant, aber als nicht hochriskant eingestuft“ klassifiziert.

Einige dieser Anwendungen wurden als unterstützende Funktionen klassifiziert, was die Behauptung untermauert, dass sie keine entscheidende Grundlage für Entscheidungen oder Maßnahmen darstellen, die rechtliche oder materielle Auswirkungen auf Einzelpersonen haben.

Fazit

Die Heimatschutzbehörde muss sicherstellen, dass sie die Risiken effektiv managt und die notwendigen Praktiken zur Risikominderung implementiert, insbesondere bei den Anwendungen, die potenziell erhebliche Bedrohungen für die Rechte und Freiheiten der Menschen darstellen. Die Öffentlichkeit erwartet Transparenz und verantwortungsvolle Governance bei der Nutzung von KI-Technologien.

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