Vertrauen und Transparenz in der KI-gestützten Rechtsstreitigkeit

Expertise im Zeitalter der Algorithmen: Vertrauen und Transparenz in der KI-unterstützten Rechtsprechung

Einleitung

Rechtsberater sollten diesen Artikel lesen, um die rechtlichen und ethischen Risiken von KI-generierten Beweisen zu erkennen, einschließlich der jüngsten gerichtlichen Sanktionen und der Anforderungen an die Sorgfaltspflicht. Darüber hinaus sollten sie sich über den vorgeschlagenen Regel 707 und dessen potenzielle Auswirkungen auf die Zulässigkeit maschinell erzeugter Beweise in Rechtsstreitigkeiten informieren.

Risiken für Experten bei der Nutzung von KI

Künstliche Intelligenz (KI) bringt erhebliche Risiken für die Rechtsbranche mit sich, insbesondere im Hinblick darauf, wie aussagende Experten diese neue Technologie in ihren Arbeitsprodukten nutzen können. Experten müssen besonders wachsam sein, da Anwälte auf ihr spezialisiertes Wissen und ihre Analyse angewiesen sind. Die Zuverlässigkeit der von Experten vorgetragenen Schlussfolgerungen, insbesondere bei der Nutzung von KI-Tools, ist entscheidend.

Die Transparenz und Wiederholbarkeit der KI-Prozesse stellen eine große Herausforderung dar, da KI oft als „schwarze Box“ fungiert. Diese Intransparenz kann zu Fehlern oder Vorurteilen führen, die in den Schlussfolgerungen enthalten sind.

Vorgeschlagene Regel 707

Die Kommission für Regeln der Praxis und Verfahren des Justizministeriums der Vereinigten Staaten hat den Regel 707 vorgeschlagen, um die Zulässigkeit von „maschinen-generierten Beweisen“ zu regeln. Um zulässig zu sein, muss die Partei, die die Beweise anbietet, nachweisen, dass die KI-Ausgabe auf ausreichenden Fakten oder Daten basiert und durch zuverlässige Prinzipien und Methoden erzeugt wurde.

Fazit: Die bevorstehende Zukunft von KI und Expertenaussagen

Der Weg für Expertenaussagen im Zeitalter der KI erfordert eine sorgfältige Balance zwischen technologischer Innovation und den strengen Standards von Zuverlässigkeit und ethischer Verantwortung, die von den Gerichten gefordert werden. KI wird Experten wahrscheinlich nicht ersetzen, da die Rechtsprechung oft nuancierte Probleme umfasst, die KI derzeit nicht vollständig erfassen kann.

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