Verantwortungsbewusster KI-Einsatz: Vier Erkenntnisse für Arbeitgeber

Was verantwortungsvolle KI-Nutzung für Arbeitgeber bedeutet: 4 Erkenntnisse aus einer kürzlichen Anhörung

Die Bemühungen auf dem Capitol Hill, die Technologie der künstlichen Intelligenz einzudämmen, wären vergleichbar mit dem Versuch, mit einem Wiffle-Ball-Bat gegen eine Flutwelle zu schlagen. Diese Botschaft wurde in einer Anhörung zur „Erstellung eines KI-bereiten Amerikas: Annahme von KI am Arbeitsplatz“ vermittelt. Es wurde betont, dass KI wahrscheinlich mehr Arbeitsplätze schaffen wird, als sie verdrängt, und Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen müssen, um sich selbst zu regeln, während sich die rechtlichen Rahmenbedingungen um diese Tools weiterentwickeln.

1. Frühere technologische Innovationen führten zu einem Anstieg der Beschäftigung

Die Art und Weise, wie künstliche Intelligenz letztlich in unsere Wirtschaft und am Arbeitsplatz integriert wird, wird wahrscheinlich eine Wiederholung der Geschichte sein. Obwohl für bestimmte Aufgaben möglicherweise weniger Arbeitskräfte benötigt werden, deutet die Geschichte darauf hin, dass KI die Gesamtzahl der Beschäftigungsmöglichkeiten tatsächlich erhöhen wird. Dieses Phänomen ist als Jevons-Paradoxon bekannt: Verbesserte Effizienz reduziert die Kosten, was die Nachfrage erhöht und letztlich die Gesamtbeschäftigung ausweitet, auch wenn spezifische Aufgaben weniger menschliche Anstrengung erfordern. Derzeit birgt KI massive Unsicherheiten, da unklar ist, welche neuen Arbeitsplätze geschaffen werden. Überreagierende Regulierung könnte Arbeitgeber davon abhalten, diese Technologie einzusetzen.

2. Ihre rechtlichen Verpflichtungen haben sich nicht geändert

Arbeitgeber, Regulierungsbehörden und Interessenvertreter sollten im Hinterkopf behalten, dass die Mitarbeiterrechte im Rahmen der bundesstaatlichen Tarifverhandlungen, der Arbeitssicherheit oder der Mindestlohngesetze weiterhin gelten, auch wenn KI eingesetzt wird. Beispielsweise verletzt die Überwachung von Gewerkschaftsaktivitäten das Gesetz, unabhängig davon, wie dies geschieht. Die Überwachung von Sicherheit, Compliance, Produktivität, Qualität oder Sicherheit ist jedoch in der Regel legal und kann sowohl für Mitarbeiter als auch für das Unternehmen äußerst vorteilhaft sein. Entscheidend sind transparente Richtlinien und Schutzmaßnahmen gegen die gezielte Überwachung geschützter Gewerkschaftsaktivitäten.

3. KI wird bereits am Arbeitsplatz eingesetzt, um Risiken zu managen und die Compliance zu verbessern

KI beschränkt sich nicht nur auf Chatbots oder Bildgenerierung. Arbeitgeber nutzen KI-Technologie, um Talente besser zu rekrutieren und die Einarbeitung von Mitarbeitern zu personalisieren sowie um Zeitpläne und Vergütungspraktiken zu überwachen. KI kann auch die Sicherheitspraktiken erheblich verbessern, indem sie sicherstellt, dass persönliche Schutzausrüstung korrekt getragen wird, Umweltgefahren überwacht oder Aufsichtspersonen über Expositionsgrenzen informiert werden.

4. Smarte Arbeitgeber übernehmen Governance-Strukturen für ihre KI-Systeme

Die gängigen Themen unter den Compliance-Plänen für Unternehmens-KI umfassen Offenlegungspraktiken, teamübergreifende Aufsicht und Audits zur Bias- und Datenschutzrisiken. Viele Unternehmen haben proaktive Richtlinien angenommen, die vorschreiben, dass Menschen in wesentliche Entscheidungen über die Beschäftigung einbezogen werden, umfangreiche Schulungen für Mitarbeiter über die verwendeten KI-Tools bereitgestellt werden und ein Notfallplan für den Fall eines KI-Ausfalls vorhanden ist.

Fazit

Arbeitgeber müssen sich selbst regieren, denn wenn sie keine Maßnahmen ergreifen, wird es jemand anderes tun.

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