Überarbeitete KI-Grundlage in Südkorea: Neue Regeln für Aufsicht und Wasserzeichen

Überarbeitung des Grundgesetzes für Künstliche Intelligenz in Südkorea

Das überarbeitete Grundgesetz für Künstliche Intelligenz in Südkorea tritt am 22. Januar 2026 in Kraft und bringt einen neuen Regulierungsrahmen mit sich, der industrielle Förderung mit Anforderungen an Vertrauen, Sicherheit und Verantwortlichkeit sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich kombiniert.

Gesetzgeberische Maßnahmen

Die Nationalversammlung genehmigte die Änderungen am 30. Dezember und etablierte das Gesetz für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und ein vertrauensbasiertes Ökosystem als das zentrale KI-Gesetz des Landes. Das Gesetz formalisiert den Präsidialrat für nationale KI-Strategie als zentrale Koordinierungsbehörde für die nationale KI-Politik und spiegelt das Ziel wider, Südkorea zu einer der drei führenden KI-Nationen weltweit zu machen.

Umsetzung und Übergangsfristen

Laut dem Ministerium für Wissenschaft und ICT wird das Gesetz zusammen mit einer Durchführungsverordnung umgesetzt, die weitgehend abgeschlossen ist. Die Industrie erhält eine einjährige Übergangsfrist, die sich auf Anleitung anstelle von Strafen konzentriert, um Unternehmen Zeit zu geben, Dokumentationen zur Einhaltung vorzubereiten, Risikobewertungen durchzuführen und interne Kontrollen einzuführen.

Wichtige Bestimmungen

Das Gesetz umfasst verpflichtende Wasserzeichen- und Offenlegungsanforderungen für KI-generierte Inhalte, um gegen Fehlinformationen und nicht einvernehmliche Deepfakes vorzugehen. Zudem wird eine verstärkte Aufsicht für „hochwirksame“ KI-Systeme eingeführt, die massive Rechenressourcen nutzen oder öffentliche Operationen, Rechte oder kritische Dienste betreffen. Betreiber solcher Systeme müssen Risikomanagementpläne aufstellen, soziale Auswirkungen überwachen und können Datenanforderungen sowie Vor-Ort-Inspektionen durch den Strategierat unterzogen werden.

Öffentliche Sektor-Adoption

Um die Nutzung im öffentlichen Sektor zu beschleunigen, erhalten Beamte Haftungsfreistellungen für die gute Nutzung von KI-Tools, während separate Bestimmungen Forschungszentren, Innovationscluster und digitale Zugänglichkeit für gefährdete Bevölkerungsgruppen erweitern.

Ausblick und Schlussfolgerung

Rechtliche Analysen zeigen, dass das Gesetz Unternehmen verpflichten wird, Governance-Verfahren und Dokumentationen im Vorfeld der Durchsetzung im Jahr 2027 vorzubereiten, insbesondere für die Herkunft von Inhalten, altersgerechte Schutzmaßnahmen und externe Offenlegungen. Obwohl die Kernbestimmungen den Dekretprozess mit minimalen Änderungen überstanden haben, signalisierten Offizielle, dass weitere sektorspezifische Regeln folgen könnten, darunter Beschaffungsrichtlinien und Standards für industrielle Innovation.

Bei Bedenken oder Fragen zur Navigation im globalen KI-Regulierungsumfeld wird empfohlen, sich an Experten zu wenden, die wertvolle Einblicke bieten und sicherstellen können, dass Unternehmen informiert und konform sind.

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