Gesundheitsindustrie-Leiter versammeln sich zum Symposium ‚Wege zur Etablierung von Gesundheits-AI-Governance‘
Talk Coded, ein langjähriger Veranstalter von hochkarätigen Events in der Gesundheitsbranche, hat den erfolgreichen Abschluss seines Online-Symposiums „Wege zur Etablierung von Gesundheits-AI-Governance“ bekannt gegeben, das mehr als 700 Anmeldungen aus dem Gesundheits-, Pharma-, klinischen und Gesundheitstechnologiesektor verzeichnen konnte.
Dringlichkeit einer strukturierten AI-Governance
Die Teilnehmer umfassten Führungskräfte von milliardenschweren Pharmaunternehmen, nationalen Krankenhausketten, klinischen Netzwerken, Gesundheitstechnologiefirmen, Rechtsanwaltskanzleien und praktizierenden Ärzten, was die dringende Notwendigkeit strukturierter, glaubwürdiger Rahmenbedingungen für die verantwortungsvolle Einführung von KI im Gesundheitswesen widerspiegelt. Diese Dringlichkeit wird durch einen Markt angetrieben, der rasant wächst; aktuelle Daten prognostizieren, dass der globale Markt für KI im Gesundheitswesen bis 2030 110,6 Milliarden USD erreichen wird, mit einer jährlichen Wachstumsrate von fast 39 %.
Keynote zur AI-Governance
Der Hauptredner Randal Wimmer, Gründer der ISO-Zertifizierungsgruppe und Mitglied eines anerkannten Expertengremiums für governanceintensive Branchen, zog Parallelen zwischen den heutigen Herausforderungen der KI und der Softwareentwicklungskrise der späten 1980er und frühen 1990er Jahre. Er hob hervor, wie die Schaffung des Capability Maturity Model Integration (CMMI) die Softwaretechnik durch strukturierte Reifegrade und Drittanbieterbewertungen transformierte.
„Die Implementierung von KI im Gesundheitswesen befindet sich heute an einem ähnlichen Wendepunkt“, erklärte Wimmer. „So wie CMMI Disziplin und Vorhersagbarkeit in die Softwareentwicklung brachte, hat ISO 42001 das Potenzial, den ersten weltweit anerkannten Rahmen für die KI-Governance bereitzustellen.“
Wimmer wies darauf hin, dass der derzeitige Mangel an Standardisierung reale klinische Risiken birgt. Eine große Studie, die im Januar 2025 in der Zeitschrift Health Affairs veröffentlicht wurde, ergab, dass nur 61 % der Krankenhäuser, die prädiktive KI-Tools nutzen, diese vor der Bereitstellung mit lokalen Daten validiert haben, und weniger als die Hälfte testeten die Werkzeuge auf Verzerrungen.
Expertenpanel zur AI-Governance
Die Wirkung des Symposiums wurde durch ein Panel verstärkt, das klinische Praxis, digitale Gesundheitsinnovation, operationale Governance und unternehmensweite KI-Strategie repräsentierte:
- Eine Compliance-Leiterin im Gesundheitswesen diskutierte Risikomanagement, regulatorische Ausrichtung und organisatorische Bereitschaft für die KI-Einführung.
- Ein praktizierender Arzt und Berater für Gesundheitstechnologie gab klinische Einblicke in die Auswirkungen der KI-Einführung auf die Patientenversorgung.
- Ein KI- und Digitalisierungsexecutive bot strategische Perspektiven zur unternehmensweiten KI-Governance und datengestützten Innovation.
Zusammen lieferte das Panel eine umfassende, interdisziplinäre Sicht auf die Herausforderungen und Chancen, die die KI-Governance im Gesundheitswesen mit sich bringt.
Fazit zur verantwortungsvollen KI im Gesundheitswesen
„Die überwältigende Resonanz auf diese Veranstaltung zeigt, dass Führungskräfte im Gesundheitswesen nicht mehr fragen, ob KI-Governance notwendig ist – sie fragen, wie schnell sie implementiert werden kann“, bemerkte ein Sprecher. „Dieses Symposium markiert den Beginn einer breiteren Anstrengung, Organisationen mit den Rahmenbedingungen, Werkzeugen und der gemeinsamen Sprache auszustatten, die erforderlich sind, um KI verantwortungsbewusst und selbstbewusst zu übernehmen.“
Nach dem Erfolg des Symposiums planen die Veranstalter, zusätzliche Veranstaltungen, Workshops und Executive Briefings im Laufe des Jahres 2026 zu organisieren.