Starmer begrüßt Änderungen bei Grok AI und fordert, dass X sofort im Einklang mit den britischen Gesetzen handelt
Elon Musks X hat angekündigt, dass der KI-Chatbot Grok es Nutzern nicht mehr erlaubt, Bilder von Personen in aufreizender Kleidung an Orten zu bearbeiten, an denen dies illegal ist. Dies geschieht nach wachsenden Bedenken der britischen Regierung und der Medienaufsicht Ofcom.
Ofcom hat diese Woche eine Untersuchung gegen X eingeleitet, nachdem Berichte auftauchten, dass die Technologie es Nutzern ermöglicht, sexuelle Bilder von Frauen und Kindern zu generieren. In einem Beitrag auf X erklärte das Unternehmen, dass es Einschränkungen für die „Bearbeitung von Bildern realer Personen in aufreizender Kleidung wie Bikinis“ eingeführt hat. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz von Individuen, die versuchen könnten, das Grok-Konto zu missbrauchen.
X hat nun für alle Nutzer, einschließlich zahlender Abonnenten, die Möglichkeit gesperrt, Bilder von realen Personen in Bikinis, Unterwäsche und ähnlicher Kleidung in jenen Gerichtsbarkeiten zu generieren, in denen dies illegal ist.
Reaktionen der Regierung
Die britische Regierung begrüßt diese Maßnahmen. Sir Keir Starmer erklärte, dass X sofort im Einklang mit den britischen Gesetzen handeln müsse. Er sagte: „Die Meinungsfreiheit ist nicht die Freiheit, die Zustimmung zu verletzen. Die Bilder junger Frauen sind kein öffentliches Eigentum, und ihre Sicherheit steht nicht zur Debatte.“ Er begrüßte, dass X nun Maßnahmen ergreift, um die vollständige Einhaltung des britischen Rechts sicherzustellen.
Auch die Technologie-Sekretärin äußerte ihre Unterstützung für die Einschränkungen und betonte, dass sie „nicht ruhen werde, bis alle sozialen Medien ihre gesetzlichen Pflichten erfüllen“. Sie verwies auf das Online-Sicherheitsgesetz, das zum Schutz der Menschen, insbesondere von Kindern, in sozialen Medien dient.
Fortlaufende Untersuchungen
Ofcom hat die neuen Einschränkungen bei Grok ebenfalls begrüßt, betont jedoch, dass ihre Untersuchung weiterhin „laufend“ ist, um herauszufinden, was schiefgelaufen ist und wie das Problem behoben wird.
Nach dem Rückschlag bezüglich der Missbrauchsmöglichkeiten von Grok kündigte die Regierung an, Gesetze zu erlassen, die die Erstellung nicht einvernehmlicher intimer Bilder kriminalisieren werden.
Schlussfolgerungen
Der Premierminister begrüßte die Ankündigung des Unternehmens, Maßnahmen zu ergreifen, und betonte, dass die Regierung nicht „nachgeben“ werde. X muss die notwendigen Änderungen vornehmen, und Ofcom wird weiterhin unabhängig untersuchen.
Die Technologie-Sekretärin stellte klar, dass die Aufsichtsbehörde die volle Unterstützung der Minister hat, um gegen X vorzugehen, falls das Unternehmen keine Änderungen vornimmt. Sie verurteilte die Entscheidung der Plattform, einige Funktionen von Grok nur zahlenden Abonnenten zugänglich zu machen, und bezeichnete dies als „Monetarisierung von Missbrauch“.
Musks Aussage, dass der Chatbot keine illegalen Inhalte erzeugen würde, bleibt ein zentraler Punkt im aktuellen Diskurs um Grok und die Verantwortung sozialer Medien im Nutzerschutz.