Staatliche Autorität in der KI-Governance bewahren

Der Kongress muss die staatliche Autorität in der KI-Governance bewahren

Künstliche Intelligenz (KI) verändert schnell, wie Regierungen ihren Bürgern dienen – von der Optimierung der Notfallreaktion bis zur Vereinfachung von Genehmigungs- und Zonierungsprozessen. Doch während KI-Systeme mächtiger und allgegenwärtiger werden, stellt sich die dringende Frage, wie diese Werkzeuge verantwortungsvoll geregelt werden können.

Diese Dringlichkeit hat sich im letzten Monat verstärkt. Ein geleakter Exekutivbefehl der vorherigen Regierung würde es den Bundesstaaten verbieten, eigene KI-Vorschriften durchzusetzen. Gleichzeitig wird im Kongress ernsthaft erwogen, ähnliche Präemptionsklauseln in das Gesetz zur nationalen Verteidigungsautorisierung einzufügen. Neue KI-Gesetze in Kalifornien haben bereits zu Widerstand auf Bundesebene geführt.

Die Bedeutung staatlicher Autorität

Der Kongress erwägt, den Bundesstaaten die Autorität zu entziehen, die KI-Systeme zu regeln, die sie täglich einsetzen. Die Auswirkungen von KI auf staatliche Entscheidungen sind zu breit, zu vielfältig und zu kontextabhängig, als dass Washington einfach darüber hinweggehen könnte.

Beamte auf Bundes-, Staats- und lokaler Ebene haben einzigartige zivile Verantwortlichkeiten: Sie müssen soziale Vorteile maximieren und potenzielle Schäden für ihre jeweiligen Wähler abmildern. KI beeinflusst viele lokale Dienstleistungen, und ein einheitlicher Ansatz funktioniert nicht für Aufgaben wie die Planung von Fahrradwegen oder die Erkennung von Schlaglöchern.

Risiken eines bundesstaatlichen Rahmens

Ein bundesstaatlicher Governance-Rahmen könnte die Bedürfnisse innovativer Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln und implementieren, gut bedienen. Allerdings sollte der Kongress erkennen, dass ein nationaler Rahmen mehr als nur ein Moratorium für staatliche Gesetze umfassen muss. KI passt nicht gut in bestehende Vorschriften, und es sind innovative Ansätze erforderlich, um die Versprechen der KI mit ihren Risiken in Einklang zu bringen.

Wenn der Kongress den Bundesstaaten die Autorität nimmt, könnte dies zu mehreren unbeabsichtigten Folgen führen. Eine davon wäre, dass mehr unvalidierte Systeme in die Beschaffungsprozesse gelangen. In einem regulatorischen Vakuum könnten Anbieter nicht validierte KI-Lösungen an Beamte vermarkten, die möglicherweise nicht über die technischen Fähigkeiten verfügen, um Qualität von Hype zu unterscheiden.

Ein weiteres Risiko ist eine Erhöhung der Kosten und der Komplexität für staatliche Behörden. Ohne die Befugnis, eigene Leitlinien festzulegen, wären die Staaten gezwungen, auf ad-hoc vertragliche Lösungen zurückzugreifen, was genau das ist, was der Kongress zu vermeiden versucht.

Staatliche Innovation stärken

Statt die Staaten zu sidelinen, sollte der Kongress sie ermächtigen. Viele Bundesstaaten testen bereits verschiedene Anreize – Transparenz, Verantwortlichkeit, Anfechtbarkeit – durch Sandboxes und öffentlich-private Partnerschaften. Staaten können responsive Regelungen entwickeln und schnell auf aufkommende KI-Schäden reagieren.

Die Zukunft der KI-Governance hängt von Zusammenarbeit ab. Der Kongress sollte Vorschläge ablehnen, die staatliche KI-Gesetze blockieren, und stattdessen mit den Staaten zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Governance-Modell zu entwickeln, das die Öffentlichkeit schützt und verantwortungsvolle Innovation fördert.

Die Ermächtigung der Staaten ist kein Hindernis für den Fortschritt. Sie ist notwendig, um sicherzustellen, dass KI die Gemeinschaften Amerikas stärkt und nicht die Institutionen schwächt, die ihnen dienen.

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