Spanien genehmigt Gesetz zur Stärkung der Regulierung von KI-generierten Bildern
Am Dienstag genehmigte die spanische Regierung ein Gesetz, das darauf abzielt, gefälschte Bilder, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden, zu bekämpfen und die Regeln zur Einholung von Einwilligungen für die Nutzung von Bildern zu verschärfen.
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Das spanische Ministerkabinett hat ein Gesetz verabschiedet, das KI-generierte Deepfakes einschränken und die Regeln für die Einholung von Einwilligungen zur Bildnutzung stärken soll. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass europäische Länder zunehmend gegen KI-generierte sexuelle Inhalte vorgehen.
Das Gesetz stärkt den Kinderschutz, legt das Mindestalter von 16 Jahren für die Einwilligung zur Nutzung des eigenen Bildes fest und beschränkt die Wiederverwendung von Online-Bildern sowie Stimmen oder KI-generierten Bildern ohne Erlaubnis.
Der spanische Justizminister erklärte, dass das Teilen persönlicher oder familiärer Bilder in sozialen Medien nicht die uneingeschränkte Freiheit zur Nutzung dieser Bilder in anderen Kontexten gewähre.
Die Reform befasst sich auch direkt mit künstlicher Intelligenz und macht es illegal, das KI-generierte Bild oder die Stimme einer Person für Werbe- oder kommerzielle Zwecke ohne deren Zustimmung zu verwenden.
Außerdem wird die kreative, satirische oder fiktive Nutzung von Bildern öffentlicher Personen erlaubt, sofern solche Inhalte eindeutig als KI-generiert gekennzeichnet sind.
Das Gesetz muss nun Beratungen durchlaufen, bevor es zur endgültigen Genehmigung und Einreichung im Parlament kommt.
Indonesien wird als erstes Land der Welt Grok aufgrund der Verbreitung sexualisierter KI-Bilder blockieren.