Bipartisaner, sektoraler KI-Regulierungsansatz als Lösung
Ein Vertreter unterstützt einen bundesweiten Plan zur Regulierung von künstlicher Intelligenz (KI), der auf einer sektoralen Aufsicht basiert. Ziel ist es, ein Zentrum für KI-Standards und Innovation zu kodifizieren und den Bundesstaaten die Möglichkeit zu geben, Gesetze zu erlassen, ohne die bundesstaatliche Befugnis im Bereich des interstaatlichen Handels zu beeinträchtigen.
Suche nach parteiübergreifender Unterstützung
Der Vertreter strebt an, parteiübergreifende Unterstützung für den Rahmen zu gewinnen, um ihn als eigenständige Gesetzgebung voranzubringen. Er arbeitet an einem Gesetzesentwurf zur Regulierung von KI in Abstimmung mit der Regierung. Bei einem Treffen in Washington äußerte der Vertreter den Wunsch, Demokraten und Republikaner zusammenzubringen, um einen sektoralen Regulierungsansatz für KI zu unterstützen.
Als Beispiel führte er an, dass die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde bereits Tausende von Genehmigungen für den Einsatz von KI in medizinischen Geräten erteilt hat, was wahrscheinlich die riskanteste Nutzung von KI darstellt. Er wies darauf hin, dass dasselbe Modell in unterschiedlichen Kontexten ganz unterschiedliche Risikoprofile aufweisen kann.
Regulatorische Werkzeuge und staatliche Befugnisse
Der Vertreter betonte, dass ein Zentrum für KI-Standards und Innovation (CAISI) weiterhin seine Arbeit fortsetzen sollte, um ein regulatorisches Werkzeug zu schaffen, das den Softwareregulatoren zur Verfügung gestellt werden kann. Dies müsse mit einem präventiven Rahmen gekoppelt werden, der den Bundesstaaten klar macht, was unter den interstaatlichen Handel fällt und somit nur auf Bundesebene reguliert werden kann.
Ein kürzlich unterzeichnetes Exekutivmandat zielt darauf ab, die meisten staatlichen KI-Gesetze überflüssig zu machen und einen einheitlichen regulatorischen Rahmen zu schaffen, um ein Durcheinander von Landesgesetzen zu vermeiden, die Innovationen einschränken könnten.
Die Notwendigkeit eines einheitlichen Ansatzes
Der Vertreter erklärte, dass es nicht darum gehe, den Bundesstaaten die Regulierung von KI zu entziehen, sondern dass die Bundesregierung zuerst definieren müsse, wo die Grenzen liegen. Durch die Kodifizierung von CAISI und die Implementierung eines sektoralen Regulierungsrahmens könne ein kohärentes System geschaffen werden.
Er betonte die Bedeutung der parteiübergreifenden Unterstützung für die Verabschiedung von Gesetzen zur bundesweiten Regulierung von KI und stellte fest, dass die Bürger kein Vertrauen in die Regierung haben, wenn es um die Verhinderung negativer Ergebnisse im Zusammenhang mit KI geht.
Fazit
In einer Zeit intensiver parteipolitischer Auseinandersetzungen ist es bemerkenswert, dass in wissenschaftlichen und technologischen Ausschüssen häufig parteiübergreifende Einigkeit besteht. Ein sektoraler Ansatz zur Regulierung von KI könnte dazu beitragen, klare Richtlinien zu schaffen und gleichzeitig Innovationen zu fördern.