AI-Regulierungsprojekt in Pennsylvania
Im Gesundheitswesen ist man sich einig: Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits ein integraler Bestandteil der Branche, der täglich genutzt wird. Die Herausforderungen bei der Regulierung von KI rufen jedoch eine Vielzahl von Perspektiven und Meinungen von Experten und Gesetzgebern hervor.
Das Gesetzesvorhaben
Ein wichtiger Akteur in dieser Diskussion ist ein Notarzt, der im Bereich der klinischen Praxis und Gesetzgebung tätig ist. Sein Gesetzentwurf, das House Bill 1925, wurde in einer mehr als dreistündigen Anhörung des Ausschusses für Kommunikation und Technologie behandelt.
Der Gesetzgeber betont, dass KI eine sehr unterschiedliche Technologie darstellt, die autonom agiert und eine Art von menschlicher Intelligenz anstrebt. Diese Eigenschaften erfordern eine Regulierung und Verantwortlichkeit, da KI zunehmend Aufgaben übernimmt, die zuvor Ärzten vorbehalten waren.
Konsens über die Notwendigkeit von Regulierung
Vertreter verschiedener Gruppen, darunter Interessenvertreter, Versicherungsunternehmen und Klinikleiter, sind sich einig, dass eine Form der Gesetzgebung ein Fortschritt in einem Umfeld wäre, in dem weder die Bundes- noch die Landesregierung bedeutende Fortschritte erzielt haben.
Ein zentraler Punkt in dieser Diskussion ist die Notwendigkeit, den Menschen in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. KI wird im Gesundheitswesen für eine breite Palette von Anwendungen eingesetzt, die nahezu alle menschliche Aufsicht erfordern. Beispielsweise müssen Fachleute die endgültigen Entscheidungen bei der Diagnose, die KI unterstützt, absegnen.
Bedenken der Versicherungsbranche
Vertreter des Generalstaatsanwalts berichteten von Beschwerden von Patienten, die besorgt waren, dass ihre Ansprüche von KI ohne menschliche Überprüfung abgelehnt wurden. Diese Ansprüche sind schwer zu überprüfen, und es bestehen Bedenken hinsichtlich der Bereitschaft der Branche, bestehende Vorschriften einzuhalten.
Der Versicherungsbeauftragte erklärte, dass die Anbieter derzeit unter der Annahme arbeiten, dass jeder empfohlene Anspruch auf Ablehnung von einem Fachmann überprüft wird, während die Verwendung von KI den Genehmigungsprozess beschleunigt.
Vorteile und Herausforderungen der KI
Die Verwendung von KI hat auch zahlreiche Vorteile. Ein leitender Arzt berichtete, dass KI Tausende von Stunden für das Personal freigibt, damit sie sich um ihre Patienten kümmern können. KI hat die Analyse von über 200.000 Scans optimiert und so über 10.000 Patienten mit kritischen, aber unsichtbaren Erkrankungen schneller versorgt.
Die Kombination von menschlicher Expertise mit Technologien wie KI verbessert die Patientenversorgung und die Ergebnisse erheblich. Dies wird als eine Lösung für den Personalmangel im Gesundheitswesen angesehen.
Dennoch äußern Pflegekräfte Bedenken, dass Administratoren diese Technologien nutzen könnten, um Profit zu maximieren und Kosten zu senken. Eine Umfrage ergab, dass viele Gesundheitsarbeiter der Meinung sind, dass sie von Entscheidungen über KI am Patientenbett ausgeschlossen sind.
Regulierungsansätze und Zukunftsausblick
Für Gesetzgeber besteht die Herausforderung darin, ein Gleichgewicht zwischen Regulierung und Überregulierung zu finden. Einige befürchten, dass zu strenge Regeln über KI zukünftige Innovationen behindern könnten, während andere befürchten, dass ein Versäumnis, KI zu regulieren, zu ähnlichen Problemen führen könnte, die durch unregulierte soziale Medien entstanden sind.
Ein Policy-Experte wies darauf hin, dass die Bedenken bezüglich KI alle demografischen Gruppen und politischen Parteien betreffen. Es besteht die Hoffnung, dass die Bundesregierung aktiv wird, während einige der Ansicht sind, dass die Bundesstaaten zuerst handeln sollten, um die Bundesregierung zu bewegen.