CIHR finanziert Projekt zur Regulierung von Gesundheits-AI
Die Dekanin Colleen M. Flood hat Mittel in Höhe von 355.724 Dollar von den Canadian Institutes of Health Research (CIHR) erhalten, um ein globales Forschungsprojekt durchzuführen, das untersucht, wie die Regulierung medizinischer Geräte die sichere und effektive Nutzung von künstlicher Intelligenz (AI) im Gesundheitswesen besser unterstützen kann. Das Projekt wird gemeinsam mit mehreren Professoren durchgeführt.
Hintergrund und Ziele des Projekts
Das Projekt mit dem Titel „Optimizing Medical Device Regulation of Artificial Intelligence“ konzentriert sich über einen Zeitraum von vier Jahren darauf, wie der regulatorische Rahmen für medizinische Geräte in Kanada weiterentwickelt werden kann, um auf die sich schnell entwickelnden Technologien, insbesondere maschinelles Lernen und generative AI, zu reagieren. Es betont das Lernen von anderen Jurisdiktionen, um agile regulatorische Ansätze zu identifizieren, die auf AI-Systeme reagieren können, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und unterschiedliche Risiken einführen.
Regulatorische Herausforderungen und Chancen
Die Dekanin hebt hervor, dass AI traditionelle regulatorische Annahmen über statische Technologien herausfordert. Um die Patientensicherheit, das öffentliche Vertrauen und die anhaltende Innovation zu gewährleisten, sind regulatorische Ansätze erforderlich, die sich an den technologischen Wandel anpassen können.
Das Projekt analysiert und vergleicht die regulatorischen Rahmenbedingungen in Kanada, den USA, dem Vereinigten Königreich, der Europäischen Union, Australien, Brasilien und Nigeria. Ziel ist es, Modellgesetze und regulatorische Instrumente zu entwickeln, die Patienten schützen und gleichzeitig verantwortungsvolle Innovationen unterstützen.
Öffentliche Ressourcen und Ausblick
Eine öffentliche, online verfügbare Evidenzbasis wird Sicherheitsprobleme und regulatorische Reaktionen während und über das Projekt hinaus verfolgen. Das Ziel ist es, Kanada nicht nur als globalen Führer in der Innovation von Gesundheits-AI zu positionieren, sondern auch in den regulatorischen Ansätzen, die eine solche Innovation sicher, vertrauenswürdig und skalierbar machen.
Die Dekanin wird am 12. Februar einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Maschine M.D.: Die Governance von gesundheitsbezogener AI“ halten.