Oklahoma: Neue Gesetze zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz

Oklahoma-Gesetzgeber reichen eine Vielzahl von Gesetzentwürfen zur Regulierung von KI ein

Die Gesetzgeber in Oklahoma haben mehrere Gesetzentwürfe zur Regulierung des Einsatzes von künstlicher Intelligenz (KI) in politischen Anzeigen, der öffentlichen Politik und zur Einschränkung der Nutzung von KI für Kinder eingebracht.

Gesetzentwurf zur Offenlegung von KI-nutzenden politischen Anzeigen

Ein Gesetzentwurf verlangt, dass Kandidaten, politische Parteien und Komitees alle politischen Anzeigen offenlegen, die generative KI verwenden, um echte Personen in fabrizierten Situationen darzustellen. Diese Offenlegung muss klar und sichtbar in Bildern und Videos oder hörbar in Audioinhalten erfolgen. Kandidaten erhalten neue rechtliche Mittel, um Missbrauch zu bekämpfen, einschließlich der Möglichkeit, die Verbreitung zu stoppen oder Schadensersatz zu fordern, wenn ihr Bild, ihre Stimme oder ihre Handlungen falsch dargestellt werden.

Ein Gesetzgeber betonte, dass die Wähler informiert werden sollten, welche Inhalte digital manipuliert wurden, um ihre Stimmen zu beeinflussen. Einige Bundesstaaten verlangen bereits, dass politische Anzeigen, die KI-generierte oder andere manipulierte Inhalte enthalten, klare Hinweise tragen, die auf die Veränderungen aufmerksam machen.

Regulierung der Interaktion von KI mit Minderjährigen

Ein weiterer Gesetzentwurf würde KI-Chatbots, die potenziellen Schaden für Kinder darstellen, einschränken. Es soll eine Altersverifizierung erforderlich sein, die es Minderjährigen verbietet, mit bestimmten KI-Begleitern zu interagieren. Außerdem müssen Offenlegungen erfolgen, dass Bots keine Menschen oder lizenzierten Fachkräfte sind.

Ein Gesetzgeber erklärte, dass Unternehmen die Altersverifikation im Registrierungsprozess implementieren müssen, um bestehende Konten zu sperren, bis Benutzer verifizierbare Altersdaten bereitstellen. Es wurde betont, dass viele unschuldige Kinder durch Online-Plattformen und KI-Frameworks gefährdet sind.

Rechtliche Personheit für KI

Ein Gesetzentwurf legt ausdrücklich fest, dass KI-Systeme und Algorithmen nach dem Recht Oklahomas oder der Staatsverfassung keine rechtliche Personheit erhalten können. Ein Gesetzgeber erklärte, dass Rechte den Menschen und nicht den Maschinen zustehen sollten.

Regulierungen für staatliche Behörden

Ein weiterer Gesetzentwurf formuliert Richtlinien für die Verwendung von KI durch staatliche Behörden und definiert hochriskante Anwendungen, die Menschen manipulieren, rechtswidrige Diskriminierung ermöglichen oder täuschende beziehungsweise böswillige Deepfakes produzieren. Behörden müssten bestimmte KI-gesteuerte Empfehlungen prüfen und ihre Nutzung von KI-Tools melden.

Fazit

Die eingereichten Gesetzentwürfe in Oklahoma spiegeln die wachsenden Bedenken über den Einsatz von KI in der Gesellschaft wider. Während die Technologie Potenzial für wirtschaftliche Chancen und Effizienz bietet, ist es entscheidend, die Rechte und den Schutz der Bürger, insbesondere der vulnerablen Gruppen, zu gewährleisten.

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