Neuer Regelungsansatz für KI-Chatbots zur Kindersicherung in Großbritannien

UK-Premierminister sucht neue Befugnisse zur Regulierung von KI-Chatbots angesichts wachsender Bedenken für die Kindersicherung

Der britische Premierminister kündigte an, dass er ins Parlament gehen werde, um neue Befugnisse zur Regulierung von KI-Chatbots zu beantragen. Er ist bereit, mit den Unternehmen zu kämpfen, die sich geweigert haben zu handeln.

In einer öffentlichen Mitteilung stellte der Premierminister klar, dass die Regierung die bestehenden Gesetze zur Online-Sicherheit verschärfen werde, um sicherzustellen, dass Anbieter von KI-Chatbots „fest im Geltungsbereich“ sind. Dies baut auf einem kürzlichen Verbot von Nacktheit-Apps und der Kriminalisierung von nicht einvernehmlichen intimen Bildern auf.

Geplante Maßnahmen

Die vorgeschlagenen Befugnisse, die nach einer öffentlichen Konsultation in Kraft treten sollen, würden es der Regierung ermöglichen, Altersgrenzen für soziale Medien festzulegen und Funktionen wie Autoplay und endloses Scrollen zu blockieren, die Kinder „an ihre Bildschirme fesseln“. Zudem würde der Zugang zu VPNs für Minderjährige eingeschränkt, um Altersgrenzen zu umgehen.

Der Premierminister kritisierte die vorherige Regierung und betonte, dass man innerhalb weniger Monate ein Mindestalter für soziale Medien umsetzen wolle, um zu verhindern, dass Kinder auf schädliche Inhalte zugreifen.

Internationale Bedenken und Reaktionen

Die Ankündigungen erfolgen vor dem Hintergrund internationaler Besorgnis über einen bestimmten KI-Chatbot, der in kurzer Zeit eine große Anzahl sexualisierter Bilder von Kindern generierte. Experten warnen, dass das Lockern von Sicherheitsvorkehrungen zu einem Anstieg von ausbeuterischen Inhalten führen kann.

Regulierungsbehörden haben bereits Untersuchungen zu sozialen Medien eingeleitet und drohen mit rechtlichen Schritten, wenn diese nicht den Vorschriften entsprechen.

Kritik und wirtschaftliche Perspektiven

Die Initiative des Premierministers stieß auf Kritik aus der Opposition, die die Prioritäten der Regierung in Frage stellte. Ehemalige Regierungschefs haben zudem darauf hingewiesen, dass KI auch als wirtschaftliche Gelegenheit betrachtet werden sollte und dass ein Versäumnis, die Einführung voranzutreiben, Großbritannien in eine nachteilige Position bringen könnte.

Die regulatorischen Maßnahmen des Premierministers, die auf den Schutz von Kindern im Internet abzielen, kommen zu einem Zeitpunkt, an dem er aufgrund interner Personalentscheidungen politischem Druck ausgesetzt ist.

Fazit

Die Bestrebungen zur Regulierung von KI-Chatbots sind ein entscheidender Schritt zur Gewährleistung der Sicherheit von Kindern im digitalen Raum. Während die Maßnahmen auf den Schutz abzielen, stehen sie auch im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Innovation im Bereich der künstlichen Intelligenz.

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