Neue Wege in der KI-Ausbildung: Minoren, Labs und ethische Perspektiven

Loyola erweitert die KI-Ausbildung mit neuen Nebenfächern, Laboren und ethischem Fokus

Seit der Aufnahme von KI in die akademische Integritätserklärung hat die Nutzung an der Universität zugenommen. Im Herbst 2025 wurden zwei Nebenfächer an der Wirtschaftsschule eingeführt, sowie individuelle Kurse zum Thema KI. Zudem erfolgten die Gründung einer KI-Gesellschaft und eines KI-Labors.

Einführung von Microsoft Copilot

Zusätzlich zu diesen akademischen Änderungen hat die Universität Microsoft Copilot, einen KI-gestützten Assistenten, für die Studierenden eingeführt. Dieses Tool hilft, Inhalte zusammenzufassen und zu verfeinern sowie Daten zu analysieren. Die Abteilung für Informationstechnologie wird im Februar Webinare zum effektiven Einsatz von Copilot veranstalten.

Generative KI-Feature-Katalog

Ein Katalog von KI-Tools, die die Universität anschafft, wurde erstellt und wird im Frühjahr 2026 aktualisiert. Diese Tools werden bereits im täglichen Gebrauch für Coursework, Forschung und Verwaltung genutzt.

Einfluss auf die Ausbildung

Ein Dozent für angewandte KI unterrichtet zahlreiche Kurse des neuen Nebenfachs „Angewandte KI“, das im Herbst 2025 eingeführt wurde. Studierende, die dieses Nebenfach absolvieren, unterscheiden sich deutlich von anderen Wirtschaftsstudierenden.

Ein Student, der im Labor für angewandte KI gearbeitet hat, bemerkte, dass sein Abschluss in diesem Bereich bei Vorstellungsgesprächen sehr geschätzt wird. Er nutzt KI täglich, um aktuelle Informationen zu erhalten.

Ethische Überlegungen

Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist, dass die Studierenden die ethischen Implikationen der KI verstehen. Vor dem Einstieg in die Laborarbeit mussten die Studierenden ein Buch über die Ethik der KI lesen. In den Kursen wird erwartet, dass die Studierenden auch die Ergebnisse ihrer KI-Nutzung kritisch hinterfragen.

Neue Nebenfächer und humanistische Perspektive

Die Universität plant, ein weiteres Nebenfach anzubieten, das sich mit „Künstlicher Intelligenz und menschlichem Wohlbefinden“ beschäftigt, um eine Brücke zwischen Informatik und Philosophie zu schlagen.

Dieses Nebenfach wird grundlegende Computerkurse in KI umfassen und einen Weg für Geisteswissenschaftler bieten, technologische Fähigkeiten zu erwerben. Dabei sollen ethische und verantwortungsvolle Anwendungen von KI vermittelt werden.

Umweltauswirkungen und Zukunftsperspektiven

Die Umweltauswirkungen von KI-Technologien, insbesondere durch ihren Energieverbrauch, sind ein Thema von wachsendem Interesse. Die Universität und ihre Fakultäten arbeiten daran, nachhaltigere Energiequellen zu finden.

Ein Dozent berichtet, dass es wichtig ist, dass die Studierenden lernen, KI effektiv einzusetzen. Er ermutigt die Studierenden, selbstständig über die Nutzung von KI und deren ethische Dimensionen nachzudenken.

Schlussfolgerung

Die Erweiterung der KI-Ausbildung an der Universität trägt dazu bei, dass Studierende besser auf die zukünftigen Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereitet sind. Die Kombination aus technischen Fähigkeiten und ethischem Bewusstsein wird entscheidend sein, um den Herausforderungen der KI-Technologien gerecht zu werden.

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