U.S. May Set New Regulations For AI Chip Exports
US-Behörden erwägen einen neuen regulatorischen Rahmen für den Export von künstlichen Intelligenz-Chips. Dabei wird diskutiert, ob ausländische Staaten investieren müssen, um US-Datenzentren für KI aufzubauen oder Sicherheitsgarantien geben müssen, um den Export von 200.000 Chips oder mehr zu genehmigen.
Regulierungsansatz
Die geplanten Regeln zielen darauf ab, den Fluss von KI-Chips in die USA-Verbündete und -Partner zu regulieren, nachdem die Trump-Administration die vorherigen Regeln zur KI-Diffusion aufgehoben hat. Dieser neue Vorschlag könnte der Trump-Administration mehr Einfluss bei Verhandlungen über Investitionen in den USA geben, was eine ihrer Hauptprioritäten darstellt.
Änderungen im Vergleich zur Biden-Administration
Die vorgeschlagenen Regeln stellen einen markanten Unterschied zur Vorgehensweise des ehemaligen Präsidenten Biden dar, der annahm, dass enge US-Verbündete von den meisten Exportbeschränkungen ausgenommen werden sollten. Biden hatte angestrebt, einen erheblichen Teil der KI-Infrastruktur in den USA zu halten und Käufe über US-Cloud-Computing-Unternehmen zu leiten.
Auswirkungen auf bestimmte Länder
Die neuen Regeln werden keine Auswirkungen auf auf der Schwarzen Liste stehende Länder wie Russland haben, die unter den Biden-Regeln keine US-Chips erwerben konnten. China, das zuvor betroffen war, erhielt im Dezember die Genehmigung, die zweitfortschrittlichsten KI-Chips von einem großen Hersteller zu beziehen. Diese Lieferungen sind jedoch aufgrund nationaler Sicherheitsanforderungen ins Stocken geraten.
Softwarebeschränkungen und Exportkontrolle
Selbst kleine KI-Chip-Installationen von weniger als 1.000 Chips könnten eine Lizenz erfordern. Um eine Ausnahme zu erhalten, müssten Exporteure die Installation überwachen, und der Empfänger müsste zustimmen, Software zu verwenden, die eine Verknüpfung der Chips zu einem „Cluster“ verhindert.
Anforderungen für den Chip-Export
Ausländische Unternehmen, die bis zu 100.000 Chips erwerben möchten, müssen staatliche Zusicherungen geben. Die Trump-Administration hat bereits solche Zusicherungen von einem Land verlangt, um fortschrittliche Chips zu importieren. Installationen von über 200.000 Chips könnten Besuche von US-Exportkontrollbeamten erfordern.
Bestätigung durch das Handelsministerium
Das US-Handelsministerium hat in einer Erklärung bestätigt, dass es diese neuen Regeln erwägt, jedoch betont, dass sie sich von einem als „belastend, übergreifend und katastrophal“ bezeichneten Rahmen unterscheiden werden, der von der Biden-Administration vorgeschlagen wurde.
Schlussfolgerung
Diese neuen Vorschriften könnten erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Handel mit KI-Chips haben und die Dynamik der technologischen Zusammenarbeit zwischen den USA und anderen Ländern neu definieren.