Neue KI-Regeln für Schulen in NYC kommen diesen Monat
Die Bildungsbehörde der Stadt hat angekündigt, dass diesen Monat neue Richtlinien zur künstlichen Intelligenz für öffentliche Schulen in New York City veröffentlicht werden. Für einige Eltern sind diese Regeln längst überfällig.
Aktuelle Herausforderungen
Die Chief Academic Officer der Bildungsbehörde erklärte auf einem Treffen, dass die Stadt „Rahmenbedingungen für das, was wir als Nächstes mit KI tun“, herausgeben wird. Viele Eltern äußerten, dass die Stadt zu langsam klare Richtlinien zur KI entwickelt hat, was zu einem Anstieg von Plagiaten und Datenschutzrisiken geführt hat.
Ein besorgter Elternteil berichtete, dass ihre Tochter in der Vorschule Sprachaufzeichnungstechnologie im Rahmen des neuen Lehrplans zur Leseförderung nutzte. Sie äußerte Bedenken hinsichtlich des Zugriffs des Technologieunternehmens auf die Stimme ihrer Tochter und der Möglichkeit von Datenverletzungen.
Eltern fordern klare Parameter für den Einsatz von KI in Schulen, um sie zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich abzumelden. Einige haben eine Petition unterschrieben, die ein zweijähriges Moratorium für alle KI in Klassenzimmern fordert.
Kritik an der Bildungsbehörde
Bildungsexperten und Eltern kritisieren den Ansatz der Behörde als langsam und inkonsistent. So wurde die Nutzung von ChatGPT in Schulen kurz nach dessen Einführung verboten, um später wieder aufgehoben zu werden. Währenddessen hat die Lehrervereinigung Partnerschaften mit großen Technologieunternehmen geschlossen, um Schulungen zum verantwortungsvollen Einsatz der Technologie anzubieten.
In den letzten Monaten hat das Panel für Bildungspolitik mehrere Verträge aufgrund von Bedenken hinsichtlich KI abgelehnt. Ein Mitglied äußerte, dass Verträge für KI-Technologie nicht genehmigt werden sollten, bevor die Stadt eine klare Richtlinie hat.
Vertragsgenehmigungen und neue Entwicklungen
Letzte Woche wurde ein Vertrag mit einem Unternehmen genehmigt, das Online-Software und Materialien zur Ergänzung der neuen Lehrpläne für Lesen und Mathematik bereitstellt. Der Vertrag wurde zunächst abgelehnt und nur genehmigt, nachdem das Unternehmen und die Schulbehörde versichert hatten, dass die Software keine KI beinhaltet.
Ein Mitbegründer des Unternehmens wies darauf hin, dass die KI-Komponente nützlich sein kann, aber in dieser Version des Produkts nicht vorhanden ist. Er warnte davor, alle KI-Produkte als Datenschutzrisiken zu betrachten und betonte, dass seine Plattform Schutzmaßnahmen beinhaltet.
Fazit und Ausblick
Die Bildungsbehörde hat zwei Arbeitsgruppen gebildet, um an Richtlinien zu arbeiten, eine zur Datensicherheit und eine zur KI im Allgemeinen. Eine der Gruppen hat Bedenken geäußert, dass die Behörde nicht transparent sei und grundlegende Informationen über KI-Produkte in Schulen verweigere.
Die Behörden betonen jedoch, dass Informationen über Schülerdaten und Datenschutz öffentlich sind. In einem Interview äußerte der Schulkanzler vorsichtigen Optimismus in Bezug auf KI und betonte die Notwendigkeit, Ängste zu überwinden und KI produktiv zu nutzen.
Die kommenden Richtlinien könnten entscheidend dafür sein, wie KI in den Klassenzimmern eingesetzt wird und welche Maßstäbe für den Schutz von Schülerdaten gelten.