Markt für KI im Gesundheitswesen in Europa: Wachstum auf 31,72 Milliarden USD bis 2030

Der europäische Markt für Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen auf dem Weg zu 31,72 Milliarden USD bis 2030

Der Markt für Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen in Europa befindet sich in einer entscheidenden Wachstumsphase, da regulatorische Klarheit, Cloud-Infrastruktur und KI-gestützte klinische Transformation zusammenkommen, um die Gesundheitsversorgung in der Region neu zu gestalten. Der Markt hatte im Jahr 2024 einen Wert von 4,20 Milliarden USD, erweiterte sich auf 6,12 Milliarden USD im Jahr 2025 und wird voraussichtlich von 2025 bis 2030 mit einer robusten jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 39,0 % auf schätzungsweise 31,72 Milliarden USD bis 2030 wachsen.

Warum dieses Wachstum jetzt wichtig ist

Die europäischen Gesundheitssysteme stehen unter zunehmendem Druck, schnellere Diagnosen zu liefern, die klinischen Ergebnisse zu verbessern und die Nachhaltigkeit angesichts von Personalengpässen aufrechtzuerhalten. KI-gestützte Diagnostik, klinische Entscheidungshilfesysteme und die Automatisierung von Krankenhäusern werden zunehmend als strategische Imperative und nicht als optionale Technologien angesehen. Regulatorische Rahmenbedingungen wie das europäische KI-Gesetz und Initiativen wie der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) bieten die notwendigen Rahmenbedingungen, um die KI-Akzeptanz verantwortungsvoll zu skalieren und langjährige Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Transparenz und Verantwortlichkeit zu adressieren.

Markterweiterung: Wer führt und wo konzentriert sich das Wachstum

Deutschland führte im Jahr 2024 den europäischen Markt für KI im Gesundheitswesen mit einem Anteil von 28,1 % am Gesamtmarkt, was die starke digitale Gesundheitsinfrastruktur und die frühe Einführung regulierter medizinischer KI-Lösungen unterstreicht. In Zukunft wird erwartet, dass das Vereinigte Königreich die schnellste CAGR aufweist, unterstützt durch staatlich geförderte Programme und anhaltende Investitionen in die digitale Gesundheitsinfrastruktur.

Aus segmentierter Sicht wird erwartet, dass integrierte KI-Lösungen die höchste CAGR von 40,6 % aufweisen, da Gesundheitsdienstleister interoperable, unternehmensweite Plattformen gegenüber eigenständigen Tools priorisieren. Klinische Anwendungen dominierten den Markt im Jahr 2024 mit einem Anteil von 77,7 % am Gesamtumsatz, was die starke Nutzung von KI in der Diagnostik, Bildanalyse und klinischen Workflows widerspiegelt. Die Diagnose und Früherkennung wird voraussichtlich das am schnellsten wachsende Funktionssegment sein, angetrieben durch Fortschritte in der medizinischen Bildgebung und präventiven Pflegeinitiativen. Cloud-basierte Bereitstellungsmodelle werden die höchste Wachstumsrate aufweisen, unterstützt durch Anforderungen an den grenzüberschreitenden Datenaustausch und schnellere Skalierbarkeit.

Wie Regulierung Wettbewerbsvorteile gestaltet

Das europäische KI-Gesetz entwickelt sich zu einem starken Marktkatalysator. Durch die Klassifizierung vieler medizinischer KI-Systeme, insbesondere in der Radiologie und Diagnostik, als hochriskant, steigt die Nachfrage nach konformen, prüfbaren und transparenten KI-Lösungen, die sowohl mit dem KI-Gesetz als auch mit der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) übereinstimmen. Anbieter, die starke klinische Nachweise, Modellinterpretierbarkeit und kontinuierliches Leistungsmonitoring nachweisen können, gewinnen schneller an Akzeptanz und Vertrauen bei Gesundheitskäufern.

Gleichzeitig bleibt die regulatorische Komplexität eine Herausforderung. Die doppelte Einhaltung von MDR und dem KI-Gesetz hat die Zertifizierungslasten erhöht, insbesondere für …

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