Künstliche Intelligenz: Governance-Lücken gefährden kanadische Unternehmen

AI-Governance-Lücken setzen kanadische Unternehmen einem Risiko aus

Kanadische Unternehmen haben Schwierigkeiten im Umgang mit den Risiken von KI, während Wettbewerber schneller vorankommen. Viele Probleme sind jedoch mit gezielter Governance lösbar, wie ein Technologieanwalt anmerkt.

Die Herausforderung der Governance

Führungsteams sollten aufhören, abstrakte Gefahren zu diskutieren, und sich stattdessen fragen, welche konkreten Risiken für ihr Unternehmen relevant sind und wie sie diese kontrollieren können, ohne nützliche Werkzeuge abzulehnen. Diese Herausforderung betrifft die generischen Richtlinien, die in vielen Vorstandsetagen verbreitet sind und Risiken überkorrekt behandeln, die nicht zutreffen, während sie wichtige Risiken übersehen.

Erfahrungen und Einsichten

Der Anwalt spricht aus Erfahrung, da er in Unternehmen tätig war, die sich bereits vor der aktuellen Welle des Interesses mit KI beschäftigten. Er weist darauf hin, dass Governance-Richtlinien oft weniger Vorsicht darstellen als eine Weigerung, zu verstehen, wo die tatsächlichen Risiken von KI in einem Unternehmen liegen.

Unterschiedliche Risikobewertungen

In einem Fertigungsbetrieb beispielsweise sind die Daten, die von Maschinen erzeugt werden, mit anderen Bedenken verbunden. Hier ist die Zuverlässigkeit zentral, da falsche Vorhersagen bei der Nachfrageplanung zu verpassten Aufträgen und Produktionsstopps führen können. In einem kreativen Studio jedoch ändert sich die Berechnung, da es um Urheberrechte geht und viele Werkzeuge möglicherweise nicht die Eigentumsrechte an den Ergebnissen sichern.

Keine universelle KI-Politik

Die Unterschiede verdeutlichen, dass es keine legitime universelle KI-Politik gibt. Es ist entscheidend, für jedes Unternehmen zu ermitteln, was sinnvoll ist, basierend auf den Erwartungen der Kunden und Stakeholder.

Implementierung und Governance

Die Analyse muss auch untersuchen, wie Werkzeuge implementiert werden, nicht nur welche Marke im Vertrag steht. Dieselbe zugrunde liegende Technologie kann unterschiedliche Risiken haben, abhängig von ihrer Bereitstellung und Governance. Eine einfache Nutzung öffentlicher oder leicht verwalteter Versionen kann die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen umgehen.

Die Gefahren von pauschalen Verboten

Generative KI wird von den Mitarbeitern oft aus der Basis heraus genutzt. Wenn Unternehmen erklären, dass Mitarbeiter keine generativen Werkzeuge mit vertraulichen Informationen nutzen dürfen, ohne diesen Begriff zu definieren, schaffen sie das Verhalten, das sie befürchten.

Aufbau einer praktischen Governance

Der Ansatz sollte nicht darin bestehen, härter durchzugreifen, sondern eine Governance zu schaffen, mit der die Mitarbeiter tatsächlich arbeiten können. Erfolgreiche Mandate kombinieren die Einführung von Richtlinien mit einer detaillierten Analyse der Abläufe der Mitarbeiter und der Identifizierung von Arbeitslasten, bei denen KI echten Mehrwert liefern kann.

Problematik des geistigen Eigentums

Die Fragen des geistigen Eigentums bleiben hartnäckig. Das Eigentum an KI-generierten Ergebnissen ist schwierig, da aktuelle Leitlinien oft davon ausgehen, dass diese Outputs nicht auf die gleiche Weise geschützt sind wie menschlich geschaffene Werke.

Schlussfolgerung

Trotz der zahlreichen Fallstricke wird lähmende Angst abgelehnt. Es wird gewarnt, dass kanadische Unternehmen einige Risiken überbewerten und nicht so schnell adaptieren, wie sie könnten. Die tatsächliche Gefahr besteht darin, dass risikoscheue Organisationen in einigen Jahren ohne die notwendigen Datenstrukturen und Mitarbeiterbereitschaft aufwachen.

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