Navigieren durch Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz: Wenn Bundes- und Staatsrichtlinien in Konflikt geraten
Gesetzgeber auf Bundes-, Staats- und lokaler Ebene beschäftigen sich mit der Regulierung der Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei beschäftigungsbezogenen Entscheidungen. Arbeitgeber sollten sich über zwei der jüngsten Initiativen informieren, die in diesem Bereich vorgeschlagen wurden.
Der Senatsentwurf: Quartalsberichte über die Auswirkungen von KI auf die Belegschaft
Ein neuer Gesetzesentwurf im Senat fordert Unternehmen auf, quartalsweise Berichte an das Arbeitsministerium einzureichen. Diese Berichte sollen Informationen darüber enthalten, wie viele Mitarbeiter aufgrund von KI-bedingten Automatisierungen entlassen wurden, wie viele neu eingestellt wurden und wie viele Stellen nicht besetzt wurden. Die Unternehmen sind auch verpflichtet, die Anzahl der Mitarbeiter zu melden, die aufgrund von KI umgeschult wurden.
Der Senatsentwurf könnte für öffentliche Unternehmen sowie für einige nicht börsennotierte Unternehmen gelten. Die Regelungen müssen innerhalb von 180 Tagen nach Verabschiedung des Gesetzes erlassen werden.
Arbeitgeber sollten jetzt bereits bewerten, ob sie in der Lage sind, die Berichtspflichten zu erfüllen und wie KI ihre Personalentscheidungen beeinflusst.
Der Hausentwurf: Menschliche Aufsicht und Offenlegung von KI-Tools in der Beschäftigung
Ein kleiner, parteiübergreifender Kreis im Kongress hat einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der eine strengere Regulierung der KI-Nutzung verlangt. Dieser Entwurf würde Arbeitgeber verpflichten, ihre KI-Tools auf Diskriminierung und Vorurteile zu überprüfen, menschliche Aufsicht über KI-generierte Entscheidungen sicherzustellen und die Nutzung von KI-Tools in beschäftigungsbezogenen Entscheidungen offenzulegen.
Staatliche Gesetze zur KI
Mehrere Bundesstaaten haben bereits Gesetze verabschiedet, die die Nutzung von KI bei der Beschäftigung regulieren. Diese Gesetze schränken ein, wie und wann Unternehmen KI einsetzen dürfen, insbesondere um Diskriminierung zu verhindern.
Die Executive Order des Weißen Hauses
Während die Gesetzgeber auf verschiedenen Ebenen beschäftigt sind, hat das Weiße Haus eine Executive Order erlassen, die übermäßige staatliche Regulierung von KI kritisiert und einen nationalen Rahmen für KI vorschlägt. Diese Order könnte im Widerspruch zu den Zielen der Bundes- und Staatsgesetzgeber stehen.
Fazit
Die Gesetzesentwürfe zeigen ein wachsendes Interesse an der Transparenz von KI-Nutzungen und dem Schutz von Arbeitnehmern. Arbeitgeber sind gut beraten, ihre Nutzung von KI proaktiv zu überwachen und sich über aktuelle Entwicklungen in den Gesetzen auf Bundes- und Landesebene auf dem Laufenden zu halten.