Konflikte bei der Regulierung von KI am Arbeitsplatz

Navigieren durch KI am Arbeitsplatz bei Konflikten zwischen Bundes- und Landesrichtlinien

Gesetzgeber auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene beschäftigen sich mit der Gesetzgebung zur Regulierung der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) bei beschäftigungsbezogenen Entscheidungen.

Arbeitgeber sollten über zwei der jüngsten Bemühungen informiert sein, die in diesen Bereich eingreifen: ein parteiübergreifender Gesetzentwurf des US-Senats, der bestimmte Unternehmen verpflichtet, regelmäßig über Personalentscheidungen, die von KI betroffen sind, Bericht zu erstatten, und ein parteiübergreifender Gesetzentwurf im US-Repräsentantenhaus, der menschliche Aufsicht und Offenlegung der in Beschäftigungsentscheidungen verwendeten KI-Tools vorschreibt.

Der Gesetzentwurf des Senats: Quartalsberichte über die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt

Ein Gesetzentwurf, der von Senatoren eingeführt wurde, sieht vor, dass betroffene Unternehmen vierteljährliche Berichte an das Arbeitsministerium der USA einreichen. Diese Berichte sollen Informationen darüber enthalten, wie viele Mitarbeiter entlassen wurden, weil ihre Funktionen durch KI ersetzt oder automatisiert wurden, wie viele Mitarbeiter aufgrund der Einführung von KI eingestellt wurden und wie viele Stellen nicht besetzt wurden, weil sie erheblich mit KI-gestützter Ersetzung oder Automatisierung in Verbindung stehen.

Das Gesetz fordert auch, dass Arbeitgeber die Anzahl der Mitarbeiter melden, die aufgrund von KI umgeschult wurden, sowie weitere Informationen über die arbeitsmarktbezogenen Auswirkungen von KI, die der Arbeitsminister möglicherweise anfordert.

Was das für Arbeitgeber bedeutet

Arbeitgeber sollten prüfen, ob sie in der Lage sind, die Berichtspflichten des Gesetzentwurfs zu erfüllen. Dazu gehört die Bestimmung, ob KI erheblichen Einfluss auf Personalentscheidungen hat, was möglicherweise eine Benennung eines Teams oder einer verantwortlichen Person erfordert.

Der Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses: Menschliche Aufsicht und Offenlegung von KI-Tools in der Beschäftigung

Ein kleiner parteiübergreifender Kreis im Kongress hat einen Gesetzentwurf vorgestellt, der die Nutzung von KI direkter und umfassender regulieren würde. Dieser Gesetzentwurf würde Arbeitgeber mit 11 oder mehr Mitarbeitern betreffen und fordert unter anderem, dass Arbeitgeber ihre KI-Tools auf Diskriminierung und Vorurteile überprüfen.

Staatliche Gesetze zur KI

Mehrere Jurisdiktionen haben bereits Gesetze verabschiedet, die die Auswirkungen von KI auf die Beschäftigung betreffen. Diese Gesetze schränken ein, wie und wann Unternehmen KI bei Entscheidungen über die Beschäftigung verwenden dürfen.

Die Exekutive des Weißen Hauses

Während die Gesetzgeber auf allen Ebenen damit beschäftigt sind, Vorschriften für KI zu erlassen, hat das Weiße Haus eine Exekutive erlassen, die übermäßige staatliche Regulierung von KI kritisiert und einen minimallastenden nationalen politischen Rahmen für KI fordert.

Fazit

Die Gesetzesinitiativen spiegeln ein parteiübergreifendes Interesse wider, wie KI die Arbeitskräfte beeinflusst. Arbeitgeber sollten proaktiv ihre Nutzung von KI überwachen und sich über Updates zu bundesstaatlichen sowie staatlichen Gesetzen informieren.

More Insights

Verantwortungsvolle KI: Ein unverzichtbares Gebot für Unternehmen

Unternehmen sind sich der Notwendigkeit von verantwortungsvollem KI-Betrieb bewusst, behandeln ihn jedoch oft als nachträglichen Gedanken oder separates Projekt. Verantwortliche KI ist eine vordere...

Neues KI-Governance-Modell gegen Schatten-KI

Künstliche Intelligenz (KI) verbreitet sich schnell in den Arbeitsplatz und verändert, wie alltägliche Aufgaben erledigt werden. Unternehmen müssen ihre Ansätze zur KI-Politik überdenken, um mit der...

EU plant Aufschub für AI-Gesetzgebung

Die EU plant, die Anforderungen für risikobehaftete KI-Systeme im KI-Gesetz bis Ende 2027 zu verschieben, um Unternehmen mehr Zeit zu geben, sich anzupassen. Kritiker befürchten, dass diese...

Weißes Haus lehnt GAIN AI-Gesetz ab: Nvidia im Fokus

Das Weiße Haus hat sich gegen den GAIN AI Act ausgesprochen, während es um die Exportbeschränkungen für Nvidia-AI-Chips nach China geht. Die Diskussion spiegelt die politischen Spannungen wider, die...

Ethische KI als Beschleuniger für Innovation

Unternehmen stehen heute unter Druck, mit künstlicher Intelligenz zu innovieren, oft jedoch ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen. Indem sie Datenschutz und Ethik in den Entwicklungsprozess...

KI im Recruiting: Verborgene Risiken für Arbeitgeber

Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Arbeitgeber Talente rekrutieren und bewerten. Während diese Tools Effizienz und Kosteneinsparungen versprechen, bringen sie auch erhebliche...

KI im australischen Kabinett: Chancen und Sicherheitsbedenken

Die australische Regierung könnte in Betracht ziehen, KI-Programme zur Erstellung sensibler Kabinettsanträge zu nutzen, trotz Bedenken hinsichtlich Sicherheitsrisiken und Datenverletzungen...