KI verändert grundlegend Datenschutz und Datenverwaltung

AI bewirkt einen grundlegenden Wandel in Datenschutz und Governance

Unternehmen überdenken ihren Ansatz in Bezug auf Datenschutz und Governance, wie neue Forschungen zeigen, was hauptsächlich auf zusätzliche Risikofaktoren zurückzuführen ist, die durch die Einführung von KI entstehen.

Erweiterung der Datenschutzprogramme

Laut einer aktuellen Studie planen fast alle Unternehmen, ihre Datenschutzprogramme und Governance-Rahmen zu erweitern, um ihre Daten zu schützen. Der Hauptgrund dafür ist KI, wobei 90 % der Unternehmen angeben, dass sie weitere Investitionen tätigen wollen, um mit der Komplexität von KI-Systemen und den Erwartungen von Kunden und Regulierungsbehörden Schritt zu halten.

Die Umfrage ergab, dass 38 % der Befragten im vergangenen Jahr mindestens 5 Millionen Dollar für ihre Datenschutzprogramme ausgegeben haben – ein dramatischer Anstieg im Vergleich zu nur 14 %, die 2024 über diesen Betrag ausgegeben hatten.

Wirkung robuster Datenschutzrahmen

Bemerkenswerterweise scheinen diese Programme gut zu funktionieren. Überwältigende 96 % der Organisationen berichteten, dass robuste Datenschutzrahmen dazu beitragen, die Agilität und Innovation von KI zu fördern, und 95 % sagten, dass Datenschutz entscheidend für den Aufbau von Kundenvertrauen in KI-gestützte Dienste sei.

Ein interessanter Wandel, den die Forscher feststellten, ist, dass Vertrauen nicht mehr nur eine Frage der Einhaltung von Vorschriften ist. Daten-Governance wird nun als strategischer Geschäftsfaktor angesehen, wobei 99 % der Organisationen mindestens einen greifbaren Nutzen aus ihren Datenschutzinitiativen berichteten, wie verbesserte Agilität, Innovation und größere Kundenloyalität.

Herausforderungen durch Datenanforderungen

Während 72 % der Befragten im Allgemeinen positiv gegenüber Datenschutzgesetzen eingestellt waren, gibt es einen wachsenden Druck, die Datenanforderungen zu straffen und zu aktualisieren. Über 80 % der befragten Organisationen sehen sich einer erhöhten Nachfrage nach Datenlokalisierung und globaler Datenkomplexität gegenüber – und 85 % gaben an, dass dies Kosten, Komplexität und Risiken für die grenzüberschreitende Servicebereitstellung erhöht.

Ähnlich berichten 77 %, dass diese Anforderungen ihre Fähigkeit einschränken, nahtlosen 24/7-Service über Märkte hinweg anzubieten. Darüber hinaus schwindet die Annahme, dass lokal gespeicherte Daten von Natur aus sicherer sind, allmählich, von 90 % im Jahr 2025 auf 86 % im Jahr 2026.

Empfehlungen für Unternehmen

Um das Potenzial von KI zu nutzen, plädieren 83 % der Organisationen für einen Wandel hin zu harmonisierten internationalen Standards. Sie erkennen an, dass globale Konsistenz eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist, um sicherzustellen, dass Daten sicher fließen können, während die hohen Schutzstandards für Vertrauen aufrechterhalten werden.

Unternehmen sollten in robuste Dateninfrastrukturen investieren, Transparenz priorisieren und Sicherheit sowie Datenschutz in alle KI-Initiativen einbetten. Außerdem sollten sie sicherstellen, dass sie informierte Entscheidungen über Datenlokalisierung treffen, eine starke KI-Governance etablieren und ihre Teams mit umfassenden Schulungen und Schutzmaßnahmen ausstatten.

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