KI und das Recht: Herausforderungen für Rundfunkanstalten

Gedanken zu KI und dem Recht

Es ist kein Geheimnis: Künstliche Intelligenz hat die Aufmerksamkeit der USA auf sich gezogen, und viele Branchen erkunden, wie sie KI nutzen können, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Die Rundfunkmedien sind da keine Ausnahme. Jüngste Analysen deuten darauf hin, dass die Radioindustrie ein früher Anwender von KI und Automatisierung ist, und die Nutzung von KI in der Branche wird voraussichtlich in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Einführung in die Rolle der KI im Rundfunk

In einem kürzlichen Interview äußerte ein leitender Ingenieur eines Rundfunkunternehmens die Überzeugung, dass 2026 das Jahr der KI im Rundfunk sein wird. Rundfunkanstalten experimentieren bereits mit KI für Programmwahl und sogar für KI-DJs. Es wird erwartet, dass KI zunehmend für die Automatisierung von Abläufen, die Kostenreduzierung und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Streaming-Diensten eingesetzt wird.

Viele Stationen haben bereits KI-gestützte Tools für Aufgaben wie Sprachverfolgung, Playlist-Kuration und Produktionsbearbeitung übernommen. Die Zukunft des Radios könnte, wie ein Autor es formulierte, „weniger menschliche Stimmen und mehr Algorithmen“ beinhalten.

Risiken und Herausforderungen

Trotz der Vorteile muss die Rundfunkbranche sich auch der Gefahren bewusst sein, die KI mit sich bringt. In einem wichtigen Wahljahr sind diese Herausforderungen besonders bedeutend. In der vergangenen Präsidentschaftswahl haben wir gesehen, wie leicht KI Fehlinformationen verbreiten kann. Rundfunkanstalten müssen darauf vorbereitet sein, KI-Desinformation zu bekämpfen und ihre Glaubwürdigkeit und das öffentliche Vertrauen in ihre Stationen zu wahren.

Bei der Nutzung von KI auf der Inhaltsseite sollten Rundfunkanstalten sicherstellen, dass sie die Branchenstandards und -vorschriften einhalten. Eine Organisation, die Rundfunkjournalisten und Medienprofis vertritt, hat erklärt, dass jede Person ein unveräußerliches Recht auf ihren Namen, ihre Stimme und ihr Abbild hat. Jede Nutzung dieser Elemente erfordert die Zustimmung der betroffenen Person und angemessene Vergütung.

Rechtliche Rahmenbedingungen

KI ist ein zunehmend wichtiges Thema für Gesetzgeber beider Parteien, und mehrere Bundesstaaten haben begonnen, KI-Angelegenheiten durch neue Gesetze zu regeln. Berichten zufolge haben im Jahr 2025 alle 50 Bundesstaaten KI-Gesetzgebungen eingeführt, und 38 Bundesstaaten haben etwa 100 Gesetze verabschiedet. Einige dieser Gesetze werden Rundfunkanstalten betreffen, und sie müssen wachsam gegenüber neuen Anforderungen sein.

Ein Gesetz in einem Bundesstaat verlangt, dass Werbung, die mit KI erstellt wurde, offenlegt, ob KI-generierte Darsteller verwendet wurden. Ein anderes Gesetz verbietet die absichtliche Verbreitung irreführender KI-generierter Inhalte.

Fazit

Jede Rundfunkstation, die den Einsatz von KI in ihren Übertragungen in Betracht zieht, sollte eine Richtlinie annehmen, die den Prinzipien der vollständigen Offenlegung und der gleichen Vergütung entspricht und die staatlichen Offenlegungsanforderungen einhält. Bei vorab aufgezeichneten Programmen oder Werbung könnte die Rundfunkanstalt eine Zertifizierung verlangen, die bestätigt, ob KI-Technologie bei der Erstellung des Materials verwendet wurde, und sicherstellen, dass eine angemessene Offenlegung beigefügt ist.

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