Top-Trends der KI im Gesundheitswesen 2026
Im Jahr 2026 werden Gesundheitssysteme weiterhin Produkte der künstlichen Intelligenz (KI) einführen, angetrieben von der Hoffnung, dass diese Technologie Aufgaben automatisieren und Kosten senken kann – ein bedeutendes Anliegen, da finanzielle Drucksituationen drohen, so Experten.
Fokus auf administrative Aufgaben
In den letzten zwei Jahren haben Anbieter hauptsächlich KI-Tools für administrative und Backoffice-Arbeiten implementiert, wie z. B. ambient scribes für die Dokumentation und Produkte zur Beschleunigung des Einnahmenzyklusmanagements sowie der vorherigen Genehmigung. Diese Richtung wird voraussichtlich auch in diesem Jahr beibehalten, vor allem aufgrund der finanziellen Risiken, die durch erhebliche Kürzungen bei Medicaid entstehen.
Wachstum der Finanzierung für KI-Unternehmen
Gesundheits-KI-Unternehmen könnten im Jahr 2026 einen noch größeren Anteil an der digitalen Gesundheitsfinanzierung erhalten, da Investoren Geld in gefragte Startups stecken. Einige dieser Firmen könnten Fusionen und Übernahmen in Betracht ziehen, um neue KI-Fähigkeiten hinzuzufügen und ein umfassenderes Angebot für Käufer bereitzustellen.
Regulatorische Herausforderungen
Die zunehmende Nutzung und Investition in KI erfolgt vor dem Hintergrund eines fragmentierten regulatorischen Rahmens, was eine komplexe Umgebung für Gesundheitssysteme schafft, die in diesem Jahr KI-Tools einführen möchten. Die Regierung verfolgt eine deregulierte Haltung gegenüber KI im Allgemeinen.
Gesundheitsorganisationen müssen möglicherweise weiterhin auf klare bundesstaatliche Richtlinien zu KI warten, während die Bundesstaaten zunehmend die Führung übernehmen und ein Flickenteppich von Gesetzen schaffen, die für Gesundheitsorganisationen herausfordernd sein können.
Unsicherheit durch Bundesgesetze
Der Mangel an bundesstaatlichen KI-Gesetzen hat dazu geführt, dass die Bundesstaaten versucht haben, Gesetze zu erlassen, die die Technologie regulieren, und sie könnten in diesem Jahr weiterhin Gesetzesentwürfe vorschlagen. Während der letzten Sitzung haben alle 50 Bundesstaaten sowie Puerto Rico, die Virgin Islands und Washington, D.C. KI-Gesetzgebungen eingeführt.
Fusionen und Übernahmen im KI-Bereich
Im Jahr 2026 könnten KI-Unternehmen beginnen, sich zusammenzuschließen, um ein umfassenderes Produkt für Gesundheitsorganisationen anzubieten. Derzeit sind viele Gesundheitssysteme bereit, mit KI-Tools und spezifischen Anwendungsfällen zu experimentieren, aber in den kommenden Jahren könnten mehr Organisationen an größeren KI-Plattformen interessiert sein.
Wettbewerb durch elektronische Gesundheitsakten
Die Anbieter elektronischer Gesundheitsakten haben begonnen, KI in ihre Angebote zu integrieren. Diese Integration könnte eine Konkurrenz für Startups darstellen, da EHR-Anbieter bereits eine kritische Rolle in der Versorgung spielen.
Finanzierung für KI-Startups
Im Jahr 2026 wird erwartet, dass KI-Startups erneut einen signifikanten Anteil an der digitalen Gesundheitsfinanzierung erhalten. Letztes Jahr gingen 54 % der Investitionen in den Sektor an KI-gestützte Unternehmen, und dieser Anteil könnte 2026 weiter steigen.
Fazit
Die Entwicklungen im Bereich der KI im Gesundheitswesen im Jahr 2026 zeigen ein komplexes Zusammenspiel von wirtschaftlichen Notwendigkeiten, regulatorischen Herausforderungen und Möglichkeiten für Fusionen und Übernahmen. Die Dynamik der Investitionen in KI-Startups könnte zudem dazu führen, dass innovative Lösungen zur Automatisierung klinischer Arbeitsabläufe entstehen, die letztlich die Effizienz im Gesundheitswesen steigern.