KI-Infrastruktur: Herausforderungen und Lösungen für Unternehmen

Neue Intelligenz bewegt sich schneller als Unternehmenskontrollen

Künstliche Intelligenz (KI) wird schneller in zentrale Unternehmenssysteme integriert, als viele Organisationen sie sichern und steuern können. Eine neue globale Studie zeigt, dass Unternehmen die KI-Einführung ausweiten, während Lücken in der Infrastrukturbereitschaft, den Datenintegritätskontrollen und den Governance-Rahmenbedingungen weiterhin sichere Operationen im großen Maßstab einschränken.

Investitionen gehen trotz ungleicher Ergebnisse weiter

Die Ausgaben für KI steigen weiterhin in verschiedenen Regionen und Branchen. KI wird als zentral für Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Strategie angesehen, was die Budgets wachsen lässt, auch wenn die Ergebnisse variieren. Etwa die Hälfte der Organisationen gibt an, dass aktuelle KI-Initiativen die Erwartungen erfüllen, während der Rest schwächere Rückgaben berichtet.

Diese Unterschiede resultieren nicht aus mangelndem Interesse. Infrastrukturgrenzen treten als primäre Einschränkung auf. Systeme, die für frühere Arbeitslasten ausgelegt sind, geraten unter Druck durch große Modelle, häufige Neutrainings und datenschwere Pipelines. Diese Belastungen verlangsamen die Einführung und erhöhen die betriebliche Komplexität, während die Nutzung zunimmt.

„Inmitten historischer KI-Investitionen stellen Unternehmensleiter wichtige Fragen zur Erreichung einer KI-gestützten Zukunft, die das Potenzial hat, beispielloses Wachstum und Produktivität freizusetzen, ohne dabei Qualität, Widerstandsfähigkeit und den sozialen Vertrag zu opfern, der von Unternehmen erwartet wird“, wird in der Studie erläutert.

Infrastrukturbereitschaft hinkt der Nachfrage hinterher

Nur ein kleiner Teil der Unternehmen gibt an, dass ihre Infrastruktur KI im großen Maßstab unterstützen kann. Die meisten befinden sich im Übergang, passen veraltete Systeme an oder führen neue Komponenten neben älteren Plattformen ein. Engpässe in der Rechenkapazität, Netzwerkdurchsatz und Datenaufbereitung treten in den Antworten häufig auf.

Die Entwicklungszyklen verlängern sich, Produktionsfreigaben verlangsamen sich und KI bleibt schwieriger zu operationalisieren. Programme machen Fortschritte, während Reibung entsteht, wenn die Arbeitslasten wachsen.

Leistung prägt frühe KI-Designentscheidungen

Leistung treibt die meisten Entscheidungen zur KI-Infrastruktur an. Organisationen konzentrieren sich zunächst darauf, die Anforderungen an Modellgröße, Latenz und Zuverlässigkeit zu erfüllen. Der Energieverbrauch und die Umweltfolgen erhalten oft erst später im Lebenszyklus Beachtung.

Die Forschung zeigt eine wachsende Übereinstimmung zwischen Performance und Energieergebnissen. Verteilte Architekturen, fortschrittliche Kühlung und optische Netzwerke erscheinen häufig in Plänen zur Unterstützung wachsender KI-Arbeitslasten.

Photonik gewinnt an Bedeutung, während die Arbeitslasten wachsen

Photonik hebt sich als eine der am häufigsten anerkannten Infrastrukturtechnologien in der Studie hervor. Die Befragten assoziieren sie mit höherem Durchsatz und geringeren Energieanforderungen, Eigenschaften, die mit KI-intensiven Umgebungen übereinstimmen. Das Interesse steigt mit der Unternehmensgröße, wo Datenbewegung und Wärmemanagement eine größere Kontrolle erfordern.

Die Integrationskomplexität, die anfänglichen Kosten und die Unsicherheit bezüglich der Erträge verlangsamen die Einführung. Viele Organisationen setzen Photonik auf einen mittelfristigen Evaluierungsweg anstelle einer sofortigen Einführung.

Datenintegrität definiert das Vertrauen in KI-Systeme

Die Leistung von KI steht in engem Zusammenhang mit der Qualität und Integrität der zugrunde liegenden Daten. Die Befragten geben an, dass ihre Organisationen mehr tun müssen, um die Daten, die KI-Systeme speisen, zu reinigen, zu sichern und zu steuern.

Schwache Datenhygiene bringt Risiken mit sich. Schlechte Eingaben führen zu unzuverlässigen Ausgaben, schwächerer Entscheidungsunterstützung und größerer Exposition gegenüber Sicherheitsvorfällen. Diese Risiken steigen, je mehr KI-Systeme von Pilotprojekten in Kernarbeitsabläufe übergehen.

Die weitverbreitete Nutzung nicht genehmigter KI-Tools führt zu neuen Risiken in Unternehmen. Sensible Datenlecks, Erosion der Datenintegrität und Sicherheitsanfälligkeiten rangieren unter den höchsten Bedenken. Ungenaue Ausgaben stechen ebenfalls hervor, insbesondere wenn KI-Tools Entscheidungen im Unternehmen ohne Aufsicht beeinflussen.

Governance-Reife variiert zwischen Organisationen

Formelle KI-Governance existiert in vielen Organisationen, obwohl das Vertrauen in ihre Reife variiert. Einige berichten von strukturierter Aufsicht durch Governance-Räte, Risikoabschätzungen und Zugangskontrollen. Andere erkennen Lücken zwischen Politik und täglicher Praxis an.

Das Interesse an agentischen KI-Systemen verstärkt diese Bedenken. Autonome Entscheidungen erhöhen die Auswirkungen von Governance-Schwächen, wobei Cybersicherheit und Datenschutz als führende Risiken genannt werden.

Die Antworten beschreiben geschichtete Kontrollen, die eingeschränkte Umgebungen für sensible Arbeitslasten, datenschutzfreundliche Techniken und strengere rollenbasierte Zugriffe umfassen. Die Governance erstreckt sich zunehmend über Planung, Bereitstellung und Betrieb.

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