Forschung schlägt vor, dass CFOs die KI-Governance verstärken sollten
Mit der zunehmenden Nutzung von KI in den Finanzfunktionen richten viele CFOs ihren Kapitalfluss auf die Automatisierung von Daten, während sie enger mit Technologie- und Risikoleitern in Bezug auf Prüfungsfähigkeit und Verantwortlichkeit zusammenarbeiten.
Dieser Wandel wird zunehmend durch die Geschwindigkeit beeinflusst, mit der KI-gestützte Werkzeuge Teil der täglichen Arbeitsgewohnheiten in Unternehmen werden. Insbesondere neuere Mitarbeiter in Finanzen und Betrieb haben ein hohes Maß an Komfort im Umgang mit KI und erwarten wahrscheinlich höhere Ansprüche an Geschwindigkeit, Zugang und Entscheidungsunterstützung im gesamten Finanzbereich.
Daten-Disziplin und Governance
Diese Dynamiken bringen aus der Perspektive des CFOs eine verstärkte Betonung auf Daten-Disziplin und Governance mit sich, da neue Technologien wie generative KI von den Mitarbeitern in den Arbeitsabläufen, sowohl im Finanzbereich als auch im gesamten Unternehmen, eingebettet werden. Aktuelle Umfragedaten aus mehreren Studien zeigen, dass Finanzleiter diese Bemühungen mit speziellen Budgets und IT-Unterstützung finanzieren, während die Nutzung von KI in den Kernprozessen der Finanzen zunimmt. Breitere Forschungen weisen auf eine ungleiche Bereitschaft der Unternehmen hin, was die Bedeutung von Governance und Datenarchitektur bei der Gestaltung der Implementierung und Bewertung von KI unterstreicht.
Investitionen in Governance
Eine Umfrage zeigt, dass 79 % der Organisationen Datenautomatisierung und -governance priorisieren, um bestehende Datenprobleme im Unternehmen anzugehen. Diese Initiativen werden durch umfangreiche Ressourcen unterstützt, wobei 73 % von spezieller IT-Teamunterstützung für Transformationsbemühungen berichten und 71 % angeben, ein spezifisches Budget gesichert zu haben.
Die Verfügbarkeit dieser Mittel steht in engem Zusammenhang mit der Einschätzung der Finanzleiter über die Risiken, die mit der Datenqualität verbunden sind. Die Befragten wiesen häufig auf ein bekanntes Problem für CFOs hin: Schlechte oder verspätete operative Entscheidungen aufgrund schwacher Daten. Diese Ergebnisse wurden gefolgt von regulatorischen Geldstrafen oder rechtlichen Schritten sowie dem Verlust von Glaubwürdigkeit bei Investoren oder Kreditgebern.
Verbesserungen durch KI
Fast alle Befragten (91 %) geben an, dass KI die Aktualität und den strategischen Wert finanzieller Entscheidungen verbessert hat. Ihre Präsenz im Berichtswesen wächst weiter, wobei 65 % KI in bestimmten Komponenten der vierteljährlichen oder jährlichen Offenlegungen verwenden. Fast die Hälfte (46 %) fügte hinzu, dass sie KI umfassend im gesamten Berichtsprozess anwenden. Mit der zunehmenden Nutzung halten die Aufsichtsmethoden Schritt, wobei 76 % berichten, dass interne Prüfteams KI-Modelle testen.
Koordination zwischen Funktionen
Wie diese Initiativen umgesetzt werden, hängt zunehmend von der Koordination zwischen den Funktionen ab. Fast alle Befragten (96 %) sind der Meinung, dass die Abstimmung zwischen CFO, CIO und CSO unerlässlich ist, um Datensilos abzubauen, und der gleiche Prozentsatz gibt an, dass ein verbesserter Zugang zu gemeinsamen Daten die Wahrscheinlichkeit erhöht, optimale Geschäftsergebnisse zu erzielen. Diese Antworten deuten auf Governance-Strukturen hin, die sich über Finanz-, Technologie- und Risikofunktionen erstrecken und eine gemeinsame Verantwortung für Daten und Kontrollen widerspiegeln.
Unternehmensbereitschaft
Die Umfrage zeigt auch, dass Finanzleiter Datenautomatisierung und -governance priorisieren und diese Bemühungen mit speziellen Budgets, IT-Unterstützung und formeller Aufsicht unterstützen. Dieser Schwerpunkt in den Daten spiegelt wider, wie eng Datenqualität und Kontrolle jetzt mit finanziellen Entscheidungsprozessen und Berichterstattung verknüpft sind.
Zusätzliche Forschungen quantifizieren, warum diese Investitionen wichtig sind. Nur etwa 13 % der Organisationen qualifizieren sich als KI-Pioniere, was bedeutet, dass sie die Infrastruktur, Datenintegration und Governance-Reife besitzen, die erforderlich sind, um KI effektiv zu skalieren. Diese Organisationen sind ungefähr viermal wahrscheinlicher, KI-Initiativen von der Pilotphase in die Produktion zu bringen und etwa 50 % wahrscheinlicher, messbaren Geschäftswert aus KI zu berichten.
Einfluss des Verhaltens der Belegschaft
Mit der zunehmenden Akzeptanz von KI beeinflusst auch das Verhalten der Belegschaft, wie schnell KI-Tools in den täglichen Betrieb integriert werden. Laut einer Studie verwenden 54 % der Generation Z KI mehrmals täglich, während 15 % sie einige Male pro Woche nutzen. Insgesamt geben 72 % an, dass sie nicht eine Woche ohne KI auskommen können, oft außerhalb formaler Unternehmenssysteme und -richtlinien.
Die Forschung zeigt, dass KI hauptsächlich als Produktivitäts- und Lernwerkzeug genutzt wird. Drei Viertel der Befragten fühlen eine persönliche Verbindung zu KI, und 62 % sagen, dass sie ihnen hilft, Ideen effektiver auszudrücken. Nur 3 % geben an, dass KI ihre Werte prägt, was darauf hindeutet, dass die Entwicklung und Schulung der Teams in Bezug auf KI noch nicht ausreichend vorangeschritten ist.
Schlussfolgerung
Die Daten senden ein Warnsignal an CFOs und andere Führungskräfte. Sie haben noch Zeit, klar zu definieren, wie KI in ihren Organisationen eingesetzt wird, müssen jedoch Governance-Rahmenbedingungen schaffen, die die Verantwortung für entscheidungsbasierte Urteile wahren, eine effiziente Nutzung in den Finanzfunktionen unterstützen und die Ziele der Datenqualität mit Risikomanagement und der Schulung der Mitarbeiter in Einklang bringen.