Digitalministerium entwirft Gesetzesentwurf zur KI-Governance zur Bekämpfung von Deepfakes
Das Digitalministerium arbeitet an einem Gesetzesentwurf zur Governance von Künstlicher Intelligenz (KI), der voraussichtlich in diesem Jahr im Parlament eingebracht wird, um zunehmend komplexe technologische Bedrohungen, einschließlich des Missbrauchs von Deepfake-Technologie, anzugehen.
Wichtigkeit eines rechtlichen Rahmens
Ein starker und umfassender rechtlicher Rahmen ist entscheidend, um KI-generierte Inhalte zu regulieren, die Integrität von Informationen zu schützen und die Sicherheit des digitalen Ökosystems des Landes zu gewährleisten.
Schlüsselaspekte des Gesetzesentwurfs
Zu den zentralen Elementen dieses Gesetzesentwurfs gehört der Schwerpunkt auf Haftung, der klare Verantwortlichkeiten für Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln oder einsetzen, festlegt. Technologieanbieter werden aufgefordert, proaktive Risikomanagementmaßnahmen zu implementieren und geeignete vorbeugende Schritte zu unternehmen, um der Öffentlichkeit keinen Schaden zuzufügen.
Durchsetzungsmaßnahmen
Unter dem vorgeschlagenen Gesetz könnten Durchsetzungsmaßnahmen bei Fahrlässigkeit ergriffen werden, wenn KI-Systeme für betrügerische Zwecke missbraucht oder nationale Sicherheitsbedrohungen darstellen.
Mechanismen zur Meldung von Vorfällen
Der Gesetzesentwurf wird auch einen Mechanismus zur Meldung von KI-bezogenen Vorfällen und Schäden einführen, um den wachsenden Bedrohungen durch Deepfakes entgegenzuwirken. Dieser Mechanismus ist wichtig, da er es der Regierung ermöglicht, Bedrohungsmuster schneller und systematischer zu identifizieren.
Neues Gesetz über Cyberkriminalität
Das Digitalministerium arbeitet zudem an einem neuen Gesetz über Cyberkriminalität, das das Computer Crimes Act von 1997 ersetzen soll. Diese Gesetzgebung wird spezifische Bestimmungen zum Missbrauch von KI in cyberkriminellen Aktivitäten, einschließlich digitalem Identitätsdiebstahl und der Erstellung bösartiger Deepfake-Inhalte, enthalten.
Daten- und Cybersicherheit
In Bezug auf die Datensicherheit befindet sich die nationale Strategie für digitales Vertrauen und Datensicherheit 2026–2030 in der finalen Phase der Entwicklung, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in das digitale Ökosystem des Landes zu stärken.
Schlussfolgerung
Zusätzlich plant das Ministerium die Einrichtung einer Datenkommission als unabhängige Regulierungsbehörde, um die nationale Datensouveränität zu schützen. Die Entwicklung lokaler digitaler forensischer Fähigkeiten in Zusammenarbeit mit einer nationalen Universität ist ebenfalls im Gange und soll bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.