Haftung von OpenAI für Robocalls und Textnachrichten
Eine neue Beschwerde behauptet, dass OpenAI und ein Dienstleister für Robotexte für von Nutzern initiierte Nachrichten haftbar gemacht werden können, die gegen das TCPA (Telephone Consumer Protection Act) verstoßen. Dies könnte weitreichende Auswirkungen haben.
Aktuelle Entwicklungen im Bereich KI und Telefonmarketing
Immer mehr Plattformen für KI-gesteuerte Sprachansprachen versprechen, menschliche Agenten zu ersetzen. Diese Technologien werden oft als günstiger, besser und regelkonformer dargestellt. Viele dieser Plattformen nutzen jedoch Technologien von OpenAI, und obwohl OpenAI wahrscheinlich nichts mit den versendeten Nachrichten zu tun hat, verletzen viele der Anrufe, die durch diese Plattformen getätigt werden, die Bestimmungen des TCPA.
Risiken und rechtliche Implikationen
Das TCPA reguliert diese Technologien, jedoch werden sie oft ohne angemessene Zustimmung eingesetzt. Dies führt zu einer potenziellen Haftung für OpenAI. Wenn nur ein Prozent der täglich Millionen von Anrufen und Textnachrichten illegal sind, könnte die Haftung im Falle einer Klage über eine Billion Dollar betragen.
Die Klage
In einer aktuellen Klage wird versucht, OpenAI direkt für Nachrichten verantwortlich zu machen, die über einen Partnerdienst versendet wurden. Die Beschwerde zielt darauf ab, eine große Gruppe von Personen zu vertreten, die unerwünschte Marketingnachrichten erhalten haben, während ihre Telefonnummer auf der DNC-Liste (Do Not Call) steht und keine Zustimmung gegeben wurde.
Fazit
OpenAI könnte in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, wenn nachgewiesen werden kann, dass das Unternehmen wusste oder hätte wissen müssen, dass seine Produkte zur Verletzung des TCPA verwendet wurden. Unternehmen, die auf KI-gesteuerte Sprach- und Textlösungen setzen, sollten diese Entwicklungen aufmerksam verfolgen, da sie möglicherweise zu schnellen Veränderungen in den Geschäftsmodellen führen könnten.