Guam bildet KI-Regulierungskommission zur Schaffung von Richtlinien

Guam AI Task Force hält erste Sitzung, Regulierungsempfehlungen innerhalb von 2 Jahren fällig

Wie wird Guam die schnell fortschreitende Technologie der künstlichen Intelligenz regulieren, die die Welt umgestaltet?

Die erste Sitzung der neu gebildeten Regulierungs-Task Force für künstliche Intelligenz auf Guam fand am Dienstagmorgen statt. Vertreter aus dem öffentlichen und privaten Sektor, die Teil der Task Force sind, trafen sich im Gebäude des Kongresses von Guam. Diese Sitzung markiert den offiziellen Beginn der Arbeiten zur Erstellung eines umfassenden Rahmens zur Regulierung von allem, was von KI-Verbrechen über künstlich generierte „Deepfakes“ bis hin zu Cybersicherheitsbedenken reicht.

Die Task Force wurde gemäß dem öffentlichen Gesetz 38-77 ins Leben gerufen und ist verpflichtet, innerhalb von 18 bis 20 Monaten nach der Sitzung endgültige Empfehlungen zu erarbeiten. Die Mitglieder können eine Verlängerung von bis zu 90 Tagen beantragen, aber keine längere Frist, es sei denn, das Gesetz wird geändert.

Wichtige Aussagen

Die Vorsitzende für Technologieaufsicht erklärte, dass verschiedene Unterausschüsse, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der KI befassen, monatlich zusammentreffen müssen. Sie betonte, dass künstliche Intelligenz eine bahnbrechende Technologie ist, die tiefgreifende soziale, wirtschaftliche, ökologische und politische Auswirkungen haben wird. Die bevorstehende Arbeit sei sehr wichtig und werde prägen, wie KI die Insel über Generationen hinweg beeinflussen wird.

Der stellvertretende Gouverneur äußerte in einer vorab aufgezeichneten Aussage, dass künstliche Intelligenz nicht mehr etwas ist, das woanders geschieht, sondern bereits hier ist. Er verwies auf Schätzungen des Weltwirtschaftsforums, die erwarten, dass globale Marktveränderungen 170 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen, aber 92 Millionen bis 2030 ersetzen werden. Für Gemeinwesen auf der Insel, wo die Geographie oft Barrieren geschaffen hat, könnten solche Werkzeuge helfen, Lücken zu schließen, die einst dauerhaft schienen.

Es gibt jedoch auch Ängste in Bezug auf KI, insbesondere wenn diese bei Entscheidungen über Gesundheitsversorgung, Bildung, Kreditvergabe oder öffentliche Sicherheit eingesetzt wird. Es ist entscheidend, dass die Öffentlichkeit Vertrauen in die Rechenschaftspflicht und Fairness dieser Systeme hat.

Struktur der Task Force

Die Task Force muss alle zwei Monate tagen und hat bereits die ersten Schritte unternommen, indem sie ein neues Logo angenommen hat. Zu den Unterausschüssen und deren Vorsitzenden gehören:

  • Cybersicherheit und Datenschutz, geleitet von einem Vertreter der Technologieabteilung
  • KI-Integration am Arbeitsplatz
  • KI-Ausbildung und soziale Medien
  • Personalwesen, prädiktive Politik und Profiling basierend auf Algorithmen
  • KI-Ethische Fragen, Deepfakes, Daten- und algorithmische Ausbeutung
  • Strafen und Bußgelder für KI-Vergehen und deren Durchsetzung

Ein erster Fortschrittsbericht ist vier Monate nach der Sitzung fällig, ein zweiter in acht Monaten und ein dritter in 16 Monaten. Innerhalb von 12 Monaten wird ein vorläufiger Regulierungsrahmen erwartet.

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