Gesetzgeber befassen sich mit der Regulierung von KI
Die Gesetzgeber in Arizona kämpfen darum, die Vorschriften mit der rasanten Entwicklung von generativer künstlicher Intelligenz in Einklang zu bringen. Einige von ihnen geben zu, dass dies für ein Teilzeitparlament nicht möglich ist. Gleichzeitig arbeiten sie daran, Gesetze zu verabschieden, die die Bürger über die Nutzung von KI aufklären sollen.
Gesetzentwürfe zur Regulierung von KI
Am Donnerstag verabschiedete der Ausschuss für künstliche Intelligenz und Innovation des Repräsentantenhauses mehrere Gesetzentwürfe, die darauf abzielen, Minderjährige vor romantischen Beziehungen mit KI-Chatbots zu schützen, private Gespräche mit Chatbots vor Gericht als Beweismittel auszuschließen und KI-Bildung für die Bürger von Arizona bereitzustellen.
Ein Gesetzentwurf würde Betreiber von KI-Chatbots verpflichten, Minderjährigen offenzulegen, dass sie mit KI interagieren, und „angemessene Maßnahmen“ zu ergreifen, um zu verhindern, dass die KI sexuelle Inhalte bereitstellt oder emotionale Abhängigkeit simuliert.
Eine Umfrage ergab, dass etwa 20 % der Schüler angaben, eine romantische Beziehung zu einem KI-Chatbot gehabt zu haben. Zudem würden die Betreiber verpflichtet, Minderjährigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, wenn sie nach Suizidgedanken oder Selbstverletzung fragen.
Privilegierte Kommunikation mit KI
Ein weiterer Gesetzentwurf sieht vor, dass die Kommunikation einer Person mit KI privilegiert ist und somit nicht in Gerichtsverfahren verwendet werden kann, wenn dasselbe Gespräch mit einem menschlichen Fachmann ebenfalls als privilegiert gilt. Dies soll sicherstellen, dass Personen die bestmögliche rechtliche und medizinische Beratung erhalten können.
Die Gesetzgeber glauben, dass das Parlament aufgrund seines Zeitplans nicht gut geeignet ist, um die rasch entwickelnde KI zu regulieren. Der Gesetzentwurf würde den Gerichten die Möglichkeit geben, Fallrecht zur KI und privilegierten Kommunikationsformen zu entwickeln.
Bildungsprogramme zur KI
Ein weiterer Gesetzentwurf könnte ein landesweites, freiwilliges KI-Bildungsprogramm schaffen, das von der Bildungsbehörde des Bundesstaates durchgeführt wird. Dieses Programm würde Kurse im gesamten Bundesstaat anbieten, die allen Bürgern offenstehen. Die Kurse sollen digitale Kompetenz, das Erkennen von KI-generierten Inhalten und den Schutz der Privatsphäre im Internet vermitteln.
Ein Gesetzentwurf verlangt zudem, dass öffentliche und Charter-Schulen ab dem Schuljahr 2027-2028 Schüler über die „ethischen, moralischen und bildenden“ Anwendungen von KI unterrichten. Schulen erhalten die Möglichkeit, den Unterricht über KI in bestehende Lehrpläne zu integrieren oder einen separaten Kurs zu erstellen.
Fazit
Die aktuellen Gesetzentwürfe in Arizona zeigen den Versuch, einen verantwortungsvollen Umgang mit der rasanten Entwicklung von KI zu fördern. Während einige Gesetzgeber Bedenken hinsichtlich der Umsetzbarkeit und Finanzierung äußern, herrscht ein allgemeiner Konsens, dass Bildung und regulative Maßnahmen notwendig sind, um die Bürger auf die Herausforderungen und Chancen der KI vorzubereiten.