Gesetzesentwurf zur Regulierung von KI durch Datenschutzgesetze

Gesetzgeber schlagen KI-Regulierung durch Datenschutzgesetz vor

Ein Bundesvertreter hat eine legislative Initiative zur Reform des Bundesgesetzes zum Schutz personenbezogener Daten, die von privaten Stellen gehalten werden, eingeführt, um KI zu regulieren. Der Vorschlag etabliert einen verbindlichen Rahmen für alle Personen und Unternehmen, die diese Technologien in Mexiko entwickeln, kommerzialisieren oder damit interagieren.

Die Initiative adressiert ein rechtliches Vakuum, das es automatisierten Lernmodellen erlaubt, sensible Informationen ohne spezifische Aufsicht zu verarbeiten. Es wird argumentiert, dass Mexiko auf ein strukturiertes regulatives Umfeld umschwenken muss, um sich an internationale Standards anzupassen und die Integrität seiner Bürger zu schützen.

„Mit dieser Reform übernimmt der mexikanische Staat seine Verantwortung für technologische Führung, ohne Menschenrechte zu opfern“, wird gesagt. Dies zwingt jedes KI-System, das im nationalen Hoheitsgebiet operiert oder mexikanische Bürger betrifft, zur Einhaltung von Legalitäts- und Ethikparametern.

Technischer Rahmen der Reform

Die Initiative beabsichtigt, Artikel 1 zu ändern und den Absatz XXI zu Artikel 2 des LFPDPPP hinzuzufügen. Diese Änderungen zielen darauf ab, die Datenschutzbestimmungen für alle Entitäten – ob national oder international – die mit KI-Systemen in Mexiko interagieren, verbindlich zu machen. Durch die rechtliche Definition dieser Systeme wird die Unklarheit beseitigt, die es Technologieunternehmen zuvor erlaubte, strenge Datenbehandlungsprotokolle zu umgehen.

Unter der neuen Definition ist ein KI-System eine Reihe von Modellen und Algorithmen, die für Lern-, Denk- und automatisierte Entscheidungsprozesse entworfen sind, die die Verarbeitung personenbezogener Daten beinhalten. Diese technische Kategorisierung ist für B2B-Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) oder Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Lösungen entscheidend, da sie klarstellt, welche automatisierten Prozesse unter die Zuständigkeit mexikanischer Regulierungsbehörden fallen.

Die Reform beabsichtigt, einen Wandel hin zu „Privacy by Design“ zu erzwingen. Unternehmen müssen interne Audits und ethische Richtlinien implementieren, um sicherzustellen, dass ihre Algorithmen die Privatsphäre mexikanischer Nutzer nicht verletzen. Dies wird entscheidend sein für automatisierte Kreditbewertung, algorithmische Rekrutierung und das Management von Humankapital, prädiktive Analytik im Gesundheitswesen und Versicherungen sowie großangelegte Datenverarbeitung für Marketing und Verbraucherverhalten.

Wenn die Abgeordnetenkammer diese Reform genehmigt, wird Mexiko zu den 144 Ländern gehören, die bereits ihre Datenschutzgesetze modernisiert haben. Der nächste Schritt für den privaten Sektor besteht darin, bestehende KI-Implementierungen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie mit den vorgeschlagenen rechtlichen Definitionen übereinstimmen.

Die Transparenz- und Antikorruptionskommission schlägt vor, dass der mexikanische Staat in der technologischen Avantgarde führen muss, während er einen menschenzentrierten Ansatz beibehält.

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