Fünf Dinge, die 2026 zur KI-Politik beobachtet werden sollten
Im Jahr 2026 wird es zu schnellen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Politik, Politikgestaltung und im rechtlichen Rahmen kommen.
1. KI auf dem Wahlzettel
Von den Ausbauplänen für Rechenzentren bis hin zu Vereinbarungen mit anderen Ländern und neuen KI-Sicherheitsrichtlinien werden KI-Themen mit realen Auswirkungen auf das Leben der Menschen die Wähler wie nie zuvor motivieren.
Die meisten Republikaner haben sich in das Lager der pro-Innovation und begrenzten Regulierungen eingeordnet, aber Risse in dieser Koalition nehmen zu. In der Zwischenzeit bemühen sich die Demokraten, ihre KI-Botschaft zu finden.
Die technologieaffine Industrie, die Trump nahesteht, sieht sich zudem hochkarätigen rechtlichen Herausforderungen gegenüber, und die Politik des Präsidenten könnte in rechtlichen Auseinandersetzungen verwickelt werden.
2. Die Zukunft von Trumps KI-Agenda
Der Präsident hat eine Reihe von KI-bezogenen Exekutivverordnungen unterzeichnet. Jetzt muss das Weiße Haus diese umsetzen und durchsetzen.
Wir werden beobachten, wie die Verordnung, die darauf abzielt, staatliche KI-Gesetze zu behindern, in der Praxis funktioniert, welche Staaten betroffen sein werden und wie dies möglicherweise GOP-Gouverneure weiter entfremdet, die KI regulieren möchten.
Eine weitere Exekutivverordnung zielt darauf ab, die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung zu fördern, und die Verwaltung wird versuchen, herauszufinden, wie die Energieanforderungen der KI ohne Belastung der amerikanischen Bürger gedeckt werden können.
Die Verwaltung wird auch die Industrie auffordern, Vorschläge für ihr KI-Exportprogramm einzureichen.
3. KI-Regeln weltweit
Während die USA für die Entwicklung von KI mit wenigen Regeln plädieren, sieht es im Ausland anders aus.
Wenn KI-Unternehmen in lukrativen Märkten im Ausland tätig sein wollen, müssen sie sich an deren Regeln halten.
Mit der Europäischen Union, die ihr wegweisendes KI-Gesetz bereits zurückschraubt, sind wir gespannt, wie die Unternehmen diese Regeln für sich nutzen können.
4. Machtspiel im Weißen Haus
Ein einflussreicher Akteur aus dem Silicon Valley hat im Weißen Haus bei der KI-Politik das Sagen, indem er die Exekutivverordnung zu staatlichen KI-Gesetzen vorantreibt und Exportkontrollrichtlinien fördert, die für Unternehmen von Vorteil sind.
Wir werden beobachten, ob er seine Macht im Weißen Haus behaupten kann und wer sonst noch eine starke Stimme in der KI-Politik haben könnte.
Der Vizepräsident, der ursprünglich für KI-Fragen zuständig war, war nach seiner Teilnahme an einem bedeutenden KI-Gipfel in Paris im letzten Jahr weitgehend abwesend von der öffentlichen Debatte.
In diesem Jahr wird der Unterstaatssekretär für wirtschaftliche Angelegenheiten an einem hochkarätigen KI-Gipfel teilnehmen.
5. Staaten füllen das KI-Vakuum
Die Bundesstaaten werden weiterhin Dutzende von KI-bezogenen Gesetzen einführen und verabschieden und könnten als Folge dessen in Rechtsstreitigkeiten mit der Bundesregierung verwickelt werden.
Beobachtenswerte Staaten sind Kalifornien, New York und Colorado, die die umfassendsten KI-Gesetze verabschiedet haben.
Fazit
Die KI wird 2026 eine dominierende Rolle spielen, von Wahlkämpfen bis hin zu Gerichtssälen.