Flowable startet 2025.2 zur Orchestrierung von regulierten KI-Agenten in Betriebsabläufen
Flowable hat die neueste Version seiner Unternehmensplattform zur Arbeitsorchestrierung, Flowable 2025.2, vorgestellt. Diese Version wurde entwickelt, um digitale Transformationsbemühungen durch die Steuerung KI-gesteuerter Automatisierung in komplexen, regulierten Umgebungen zu unterstützen. Die Veröffentlichung adressiert Herausforderungen im Zusammenhang mit fragmentierten KI-Tools, Compliance-Risiken und eingeschränkter Betriebssichtbarkeit.
Herausforderungen und Lösungen
Flowable beschreibt die Herausforderungen als einen „Komplexitätsstrudel“, der durch fragmentierte Systeme, riskante Automatisierung und brüchige Prozesse verursacht wird, die Veränderungen verlangsamen. Während KI einzelne Aufgaben beschleunigen kann, bringt sie Risiken mit sich, wenn Entscheidungen außerhalb standardisierter Prozesse getroffen werden. Dies führt oft zu verzögerten Richtlinienaktualisierungen und längeren Prüfzeiten.
Die Version 2025.2 behebt diese Herausforderungen, indem sie regulierte Workflow-Automatisierung durch Orchestrierung, Governance und Sichtbarkeit stärkt. Dieser Ansatz verringert betriebliche Unsicherheit und ermöglicht es Unternehmen, Prozesse und Richtlinien anzupassen und gleichzeitig die Compliance aufrechtzuerhalten.
Multi-Agenten-Orchestrierung und architektonische Flexibilität
Flowable 2025.2 verbessert die Unterstützung für die Multi-Agenten-Orchestrierung durch die Kompatibilität mit der A2A-Spezifikation. Dies ermöglicht Unternehmen, KI-Agenten unterschiedlicher Anbieter und Frameworks unter einer einzigen regierten Schicht zu koordinieren, ohne ihre Architektur neu aufbauen zu müssen.
Dieser Ansatz minimiert die Abhängigkeit von Anbietern und verbessert die Interoperabilität zwischen KI-Frameworks. Organisationen können KI-Fähigkeiten schrittweise hinzufügen, ersetzen oder skalieren und dabei konsistente Governance-, Sicherheits- und Compliance-Kontrollen aufrechterhalten.
Änderungsmanagement und Risikoanalyse
Ein zentrales Augenmerk von Flowable 2025.2 liegt auf der Verbesserung der Änderungsverwaltung in komplexen Automatisierungsumgebungen. Die Veröffentlichung erweitert die KI-gestützten Fähigkeiten in Automatisierungsprozessen, Entscheidungs- und Servicemodellen und unterstützt einen Low-Code-Ansatz für das KI-Design.
Zusätzlich wird eine verbesserte KI-Wirkungsanalyse eingeführt, die es Teams ermöglicht, potenzielle Folgen vor der Produktion zu bewerten. Flowable identifiziert, wo Regeln, Variablen und Dienste in Workflows miteinander verbunden sind, und gibt Teams frühzeitig Einblick in mögliche Probleme.
Sichtbarkeit, Compliance und menschliche Aufsicht
Governance und Transparenz bleiben zentrale Prioritäten in Flowable 2025.2. Die Veröffentlichung verbessert die Sichtbarkeit des Verhaltens von KI durch Zeitachsen von Agentenanfragen und -antworten. Diese Transparenz unterstützt interne Audits und regulatorische Überprüfungen.
Die Plattform verstärkt auch Muster, bei denen Menschen in den KI-Prozess eingebunden sind. Neue Funktionen ermöglichen es Frontline-Teams, während der Arbeitsabläufe um Unterstützung von KI zu bitten, während sie die Kontrolle über endgültige Entscheidungen behalten.
Fazit
Flowable 2025.2 verbessert die betriebliche Stabilität, indem KI-Aufgaben von der Kerntransaktionsverarbeitung getrennt werden. Dies reduziert das Risiko, dass langwierige KI-Anfragen die Systemleistung beeinträchtigen, und unterstützt Unternehmen dabei, Automatisierung ohne Kompromisse bei der Aufsicht in kritischen Umgebungen zu skalieren.
Die Version 2025.2 bietet eine umfassende Lösung zur Orchestrierung und Governance von KI-gesteuerten Prozessen, die Unternehmen dabei hilft, Innovationen zügig voranzutreiben, während sie gleichzeitig die betriebliche Kontrolle aufrechterhalten.