Wie ein globales Biopharma-Unternehmen zum Führer in ethischer KI wurde
Künstliche Intelligenz (KI) hat sich als Schlüsselagent der Transformation etabliert und schafft Chancen für verbesserte Einblicke und Effizienz in allen Branchen. Die Biopharma-Branche bildet dabei keine Ausnahme.
Ein globales biopharmazeutisches Unternehmen hatte zuvor eine interne KI-Bewertung durchgeführt, um die Reife seiner Prozesse in diesem aufkommenden Bereich zu evaluieren, was half, mehrere Lücken zu identifizieren. Die dringendste Frage war das Fehlen eines KI-Governance-Rahmenwerks.
Das Unternehmen erkannte, dass das Schließen dieser Lücke ein entscheidender Schritt sein würde, um einen reiferen Zustand schneller zu erreichen, indem es gleichzeitig die Chancen der KI nutzt und erfolgreich Risiken in technischen, sozialen und ethischen Bereichen mindert — einschließlich Entscheidungs-Bias und Datenschutzverletzungen.
Das Unternehmen entwickelte daraufhin ein umfassendes KI-Governance-Rahmenwerk, das verantwortungsvolle KI-Prinzipien wie Transparenz, Fairness und Menschenzentrierung umfasst.
Die Unternehmensleitung suchte jedoch nach einer unabhängigen Partnerschaft, um sicherzustellen, dass sie in die richtige Richtung steuerten.
Bewertung und Lückenanalyse
Die Überprüfung ergab, dass das Unternehmen nicht immer die projektspezifischen KI-Risiken gemäß seinen verantwortungsvollen KI-Prinzipien verwaltete. Eine Bewertung hob mehrere Lücken in ihrem Ansatz hervor, was es dem Unternehmen ermöglichte, Mindestanforderungen für Geschäftsteams, die mit KI arbeiten, festzulegen, an denen bereits gearbeitet wird.
Obwohl das Unternehmen ein früher Anwender des KI-Risikomanagements in seiner Branche war, gab die externe Bewertung Vertrauen in seinen Ansatz und hob Verbesserungspotenziale hervor.
Ein wichtiger Punkt war, dass kein universelles Modell für das KI-Governance existiert. Dies macht die Herausforderung für verschiedene Unternehmen umso größer. Unternehmen mit dezentraler Entscheidungsfindung müssen eine Möglichkeit finden, Konsistenz über mehrere Einheiten hinweg zu erreichen, während Unternehmen mit zentralisierter Kontrolle anders denken müssen.
Notwendigkeit von Änderungen
Es wurde auch deutlich, dass, wenn eine unabhängige Überprüfung die KI-Governance eines Unternehmens als ungeeignet einstuft, die Führung bereit sein sollte, notwendige strukturelle Änderungen vorzunehmen oder ein Governance-Gremium einzurichten, um eine bessere Ausrichtung zu schaffen. Eine solche Überprüfung sollte anpassbar an die organisatorische Struktur und Verantwortlichkeiten des Unternehmens sein.
Die Teams des Partners arbeiteten daran, wie eine verantwortungsvolle KI-Bewertung aussehen sollte, indem sie das, was bereits getan wurde, mit einem globalen Rahmen für verantwortungsvolle KI verbanden.
Implementierung und Risikoanalyse
Die Bewertung umfasste eine Analyse, wie erfolgreich das Unternehmen die Risiken der KI während ihres gesamten Lebenszyklus gemindert hatte, von der Problemerkennung über die Modellierung bis hin zur Bereitstellung und laufenden Überwachung.
Um zu bestimmen, ob das Unternehmen KI gemäß seinen verantwortungsvollen Prinzipien entwickelt und implementiert hatte, wurde auch eine Stichprobe wichtiger KI-Projekte, einschließlich Prognosen und Ereignisverfolgung, bewertet.
Die Ethik der KI steht noch am Anfang, daher ist es nachvollziehbar, dass viele Unternehmen nicht über die erforderlichen internen Fähigkeiten verfügen, um ihre Reise zu beginnen oder fortzusetzen. Unterstützung von einem unabhängigen Partner, der in der Lage ist, den Bewertungsprozess zu maßzuschneidern, fügt Wert hinzu, indem er hilft, Prozesse für das KI-Governance zu entwickeln, die für das Unternehmen geeignet sind.
Fazit
Dies wird der Führung helfen, Stakeholder, einschließlich der Öffentlichkeit, vor den Risiken der KI zu schützen und den Menschen im Mittelpunkt der Transformation zu halten.