Dringender Bedarf an einem Bundesgesetz gegen die Täuschung durch KI
In der Nacht vor meiner Aussage im US-Senat im Mai 2023 erhielt ich ein Manuskript, in dem der verstorbene Philosoph „falsche Menschen“ erwähnte. Der Aufruf zu einem Gesetz, das die „Erstellung und Weitergabe von falschen Menschen“ verbietet, ist nun dringlicher denn je.
Aktuelle Entwicklungen
Zwei Informationen, die mir heute Morgen zugeschickt wurden, verdeutlichen dies. Die erste zeigt, wie weit die Technologie von Deepfake-Videos fortgeschritten ist: Das Aussehen einer Person kann jetzt mit ausreichenden Daten nahezu kostenlos gefälscht werden. Eine weitere Entwicklung ist OpenClaw, das es ermöglicht, Anrufe zu tätigen und sich als Mensch auszugeben.
Risiken durch Betrug
Betrüger werden unter den ersten sein, die diese Werkzeuge übernehmen. Ein Freund erzählte mir von einem kanadischen Bekannten, der durch ein tief gefälschtes Video einer bekannten Person um Hunderttausende von Dollar betrogen wurde. Aufgrund der fortschrittlichen Fälschungsmethoden werden im Jahr 2026 wahrscheinlich mehr Deepfake-Betrügereien stattfinden als in der gesamten bisherigen Geschichte.
Forderung nach gesetzlichen Regelungen
Es ist dringend notwendig, dass wir heute, nicht morgen, unseren Vertretern mitteilen, dass Bundesgesetze verabschiedet werden müssen, die es verbieten, maschinelle Ausgaben als menschlich darzustellen. Dazu gehört auch, dass Chatbots nicht in der ersten Person sprechen dürfen und dass keine tief gefälschten Stimmen und Bilder lebender Menschen ohne deren ausdrückliche Zustimmung verwendet werden dürfen – mit Ausnahme von offensichtlicher Parodie und Ähnlichem.
Schlussfolgerung
Generative KI-Systeme haben zwar noch Schwierigkeiten mit dem logischen Denken, aber ihre Fähigkeit zur Nachahmung hat ein Niveau erreicht, das sofortige Maßnahmen erfordert. Einige staatliche Gesetze versuchen, diese Probleme anzugehen, doch die Bundesregierung untergräbt die Fähigkeit der Bundesstaaten, KI-Regulierungen zu erlassen und durchzusetzen.