7 KI-Kompetenzen, die Marketer 2026 beherrschen müssen
Die Prognose für 2022, dass Marketer Open-Source-Machine-Learning-Frameworks annehmen würden, hat sich nicht bewahrheitet. Stattdessen haben Anbieter maschinelles Lernen direkt in Plattformen integriert, was die Notwendigkeit des individuellen Modellbaus beseitigt. Autonome KI-Agenten sind zu einem echten Trend geworden, bei dem Preisoptimierung, Segmentierung und Kampagnenautomatisierung sich von prädiktiven Modellen zu autonomen Systemen entwickelt haben, die kontinuierlich lernen und sich anpassen.
Die neuen Kompetenzen für 2026
Marketer müssen sieben neue Kompetenzen meistern, um sich von den Mainstream-Nutzern abzuheben. Diese Kompetenzen sind:
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Model Context Protocol (MCP)
MCP wird zum neuen Standard, wie KI-Agenten auf externe Daten und Tools zugreifen. Dies ermöglicht es den Agenten, autonom Entscheidungen zu treffen, indem sie auf aktuelle Geschäftsdaten zugreifen.
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Retrieval-Augmented Generation (RAG)
RAG ermöglicht es KI-Modellen, spezifische Informationen über Kunden und Kampagnenhistorie abzurufen, bevor Empfehlungen generiert werden. Dies verwandelt generische KI in einen strategischen Partner.
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Kontext-Engineering
Diese Disziplin fokussiert sich darauf, die optimale Informationsumgebung für KI-Systeme zu schaffen. Sie beeinflusst die Qualität der KI-Ausgaben erheblich.
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LLM-as-Judge
Große Sprachmodelle können als Evaluatoren fungieren und die Qualität von KI-Ausgaben automatisiert überprüfen, was manuelle Bewertungen ersetzt.
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Evaluierungsmethoden
Marketer müssen strukturierte Rahmenbedingungen entwickeln, um den geschäftlichen Einfluss von KI-Systemen zu messen, nicht nur technische Leistungskennzahlen.
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Prompt-Optimierung und Instruktionstuning
Die systematische Verbesserung von Eingabeaufforderungen wird entscheidend sein, um bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen.
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KI-Governance und Risikomanagement
Mit der zunehmenden Autonomie von KI-Systemen wird Governance zu einer Kernverantwortung für Marketer, um Fairness, Compliance und Vertrauen sicherzustellen.
Vorbereitung auf 2026: Der Übergangsfahrplan
Diese sieben Kompetenzen erfordern keine sofortige Meisterschaft, sondern eine schrittweise Annäherung. Marketingteams sollten beginnen, mit RAG und Kontext-Engineering zu experimentieren und Governance-Frameworks sowie Evaluierungsmethoden aufzubauen.
Schlussfolgerung
Die Zukunft des Marketings liegt nicht nur in der Nutzung von KI-Tools, sondern in der Architektur intelligenter Systeme, die die richtigen Datenflüsse, Evaluierungskriterien und Governance-Strukturen integrieren. Teams, die diese Prinzipien beherrschen, werden im Wettbewerb überlegen sein.