Bundesweite Richtlinien für KI: Auswirkungen auf staatliche Gesetze

Bundesgesetzgebung zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz: Wichtige Erkenntnisse aus dem Erlass zur Etablierung eines bundesweiten KI-Politikrahmens

Am 11. Dezember 2025 unterzeichnete der Präsident einen Erlass mit dem Titel „Sicherstellung eines nationalen Politikrahmens für Künstliche Intelligenz“, der eine bundesstaatliche Politik zur Regelung der wachsenden Anzahl von staatlichen KI-Vorschriften einführt. Ziel ist es, die globale Dominanz der USA im Bereich der KI durch einen minimal belastenden nationalen Politikrahmen zu erhalten und zu verbessern.

Hintergrund und Ziele des Erlasses

Der Erlass baut auf dem Aktionsplan für KI der vorherigen Administration auf und enthält Pläne zur Eindämmung der Verbreitung staatlicher KI-Gesetze sowie zur Nutzung verschiedener bundesstaatlicher Instrumente, um staatliche Vorschriften zu vermeiden, die im Widerspruch zu den Richtlinien der Administration stehen. Der Erlass hat mehrere wichtige Ziele:

  1. KI-Rechtsstreit-Taskforce: Der Erlass fordert die Einrichtung einer Taskforce, die sich mit der Anfechtung von staatlichen KI-Gesetzen befasst, die nicht mit der neuen Politik übereinstimmen.
  2. Evaluierung staatlicher KI-Gesetze: Der Sekretär für Handel soll innerhalb von 90 Tagen eine Bewertung veröffentlichen, die „belastende“ staatliche KI-Gesetze identifiziert.
  3. Einschränkung bundesstaatlicher Unterstützung: Es wird angeordnet, dass die Eignung eines Staates für bundesstaatliche Mittel überprüft wird, basierend auf der Übereinstimmung des staatlichen KI-Regelungsrahmens mit der neuen Politik.
  4. Bundesbericht- und Offenlegungsstandard: Die Federal Communications Commission (FCC) wird aufgefordert, innerhalb von 90 Tagen eine Prüfung einzuleiten, um einen bundesstaatlichen Bericht- und Offenlegungsstandard für KI-Modelle zu erwägen.
  5. Mandat der Federal Trade Commission (FTC): Die FTC soll innerhalb von 90 Tagen eine Erklärung zur Anwendung des FTC-Gesetzes auf KI-Modelle abgeben.
  6. Gesetzgeberische Empfehlungen: Es wird eine gemeinsame Vorbereitung gesetzgeberischer Empfehlungen gefordert, um einen einheitlichen bundesstaatlichen KI-Politikrahmen zu schaffen.

Implikationen und Risiken für KI-Entwickler

Die Interaktion zwischen bundesstaatlichen Initiativen und bestehenden staatlichen Anforderungen bleibt unsicher. Folgendes sollte beachtet werden:

  1. Einhaltung staatlicher KI-Gesetze: Da der Kongress noch kein bundesstaatliches KI-Gesetz verabschiedet hat, sind bestehende staatliche Gesetze weiterhin gültig.
  2. Überwachung rechtlicher Herausforderungen: Die Taskforce wird staatliche KI-Gesetze anfechten, während Staaten möglicherweise den Erlass anfechten.
  3. Einfluss der Stakeholder auf Standards: Vorschläge zur bundesstaatlichen Berichterstattung werden einem formellen Regelungsprozess unterzogen, wobei Stakeholder eingeladen werden, ihre Meinungen einzubringen.
  4. Wachsende Vielfalt staatlicher Vorschriften: Bestimmte Bereiche, wie der Schutz von Kindern und staatliche Beschaffung, unterliegen weiterhin einer Vielzahl von sich entwickelnden staatlichen Vorschriften.

Fazit

Die neuen Richtlinien zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz durch den Bund stellen einen bedeutenden Schritt dar, um einen einheitlichen Rahmen zu schaffen. Allerdings bleibt die Einhaltung bestehender staatlicher Gesetze von zentraler Bedeutung, bis ein umfassender bundesstaatlicher Konsens erzielt wird.

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