Bundesregierung drängt auf bundesweite Regelungen in Aktionsplan für KI
Der Direktor des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik hat vor dem Unterausschuss für Forschung und Technologie des Hauses am 14. Januar 2025 über die Strategie der Regierung zur Zentralisierung der KI-Regulierung ausgesagt. Dabei wurden jedoch nur wenige Details zur Zusammenarbeit mit dem Kongress gegeben.
Strategie der Bundesregierung
Die geplante Rahmenstruktur hat das Ziel, einen einheitlichen bundesweiten Standard für Künstliche Intelligenz (KI) zu schaffen. Der Hauptzweck besteht darin, ein Patchwork von staatlichen Vorschriften zu umgehen, die als hinderlich für Innovation und globale Wettbewerbsfähigkeit angesehen werden. Eine im Dezember 2025 unterzeichnete Exekutivordnung hat eine KI-Klagekommission ins Leben gerufen, um staatliche Gesetze anzufechten, die im Widerspruch zur Bundespolitik stehen.
Transparenz und Zusammenarbeit
Gesetzgeber äußerten Bedenken hinsichtlich mangelnder Transparenz in der Aussage des Direktors. Er betonte jedoch die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Kongress zur Entwicklung eines praktikablen KI-Plans, ohne spezifische Details zu nennen.
Gesetzgeberische Bedenken
Der Vorsitzende des Unterausschusses unterstützte die Schaffung eines angemessenen bundesstaatlichen Rahmens, der die Position der USA als führende Kraft in der KI-Entwicklung aufrechterhält. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass auch staatliche Regulierungen ihren Platz haben sollten.
Ein ranghohes Mitglied des Unterausschusses äußerte Skepsis gegenüber der Exekutivordnung und der Herausforderung gegen staatliche KI-Vorschriften und bezeichnete diese als verfassungswidrig.
Prioritäten der Exekutivordnung
- Rechtliche Durchsetzung: Einrichtung einer KI-Klagekommission zur Anfechtung staatlicher Vorschriften, die Innovation behindern.
- Finanzierungsstrafen: Möglichkeit der Zurückhaltung von Bundesmitteln für Staaten mit widersprüchlichen KI-Vorschriften.
- Agenturaufsicht: Anweisung an die Bundeshandelskommission und die Bundeskommunikationskommission, staatliche Vorschriften zu begrenzen und einen einheitlichen Offenlegungsstandard zu prüfen.
- Bundesweite Vorherrschaft: Verpflichtung zur Schaffung eines nationalen KI-Rahmenwerks, das speziell darauf abzielt, staatliche Regeln zu überschreiben.
Ausblick
Die Überprüfung der staatlichen KI-Aktionen durch die zuständigen Agenturen wird innerhalb von 90 Tagen nach der Exekutivordnung, also bis März 2026, erwartet. Die Prioritäten der Bundesregierung im Bereich KI sollen sicherstellen, dass unnötige regulatorische Belastungen die Innovation im privaten Sektor nicht ersticken.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Aktivitäten der KI-Klagekommission entwickeln und welche staatlichen Gesetze zur Verbraucher- und Schuldenregulierung zuerst angegriffen werden.