BRICS-Staaten vereinheitlichen Ansätze zur KI-Regulierung

BRICS-Nationen entwickeln einheitliche Ansätze zur Regulierung von KI

Russland ist aktiv daran beteiligt, die Agenda für den bevorstehenden Gipfel zur Künstlichen Intelligenz zu gestalten, der vom 16. bis 20. Februar in Indien stattfinden wird, dem Land, das 2026 die BRICS-Präsidentschaft innehat.

In einem exklusiven Interview betonte der russische Außenminister, dass die Regulierung der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch die einzelnen Staaten gerade erst zu definieren beginne. Diese Regulierungen werden Aspekte betreffen, die direkt mit der Sicherheit verbunden sind.

Der Außenminister bezeichnete das Programm der indischen Präsidentschaft als zeitgemäß und relevant und versicherte, dass Moskau es aktiv unterstützen werde. Bei einem Treffen in Neu-Delhi stimmten die Vertreter der Außenministerien von China und Indien überein, die Zusammenarbeit zwischen ihren Ländern als Präsidentschaft von BRICS in den Jahren 2026 und 2027 zu fördern.

Der Außenminister Ägyptens äußerte zudem den Wunsch, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Indien während des G20-Gipfels zu stärken. Der belarussische Präsident bestätigte ebenfalls seine Bereitschaft, zum Erfolg der indischen Präsidentschaft der Gruppe beizutragen.

Der russische Präsident kündigte an, eine Vertretung zur KI-Konferenz in Neu-Delhi zu entsenden, um das Interesse an einer erweiterten Zusammenarbeit mit Indien, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, zu unterstreichen.

Gipfel zur Künstlichen Intelligenz

Der Gipfel zur Künstlichen Intelligenz ist ein globales Forum, das vom indischen Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie organisiert wird und sich auf die verantwortungsvolle und inklusive Entwicklung dieser Technologien konzentriert. Künstliche Intelligenz bleibt eine Schlüsselpriorität für die Zusammenarbeit unter den BRICS-Nationen.

Im November 2025 startete die Gruppe eine Plattform, die 80 verifizierte Anwendungsfälle für KI aus 30 Ländern präsentiert. Experten weisen darauf hin, dass internationale Koordination entscheidend ist, um gemeinsame Standards festzulegen, grenzüberschreitende Sicherheit zu gewährleisten und globale Herausforderungen wie Pandemien, Ernährungssicherheit und Klimawandel zu bewältigen.

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