Arbeitgeber kritisieren Gavin Newsom wegen KI und fordern strengere Vorschriften
Führende Arbeitsvertreter aus dem ganzen Land haben Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom ein Ultimatum gestellt: Reguliert die künstliche Intelligenz (KI) oder erwartet Konsequenzen bei den Wahlen 2028.
Die Pressekonferenz markierte einen klaren Angriff auf Newsom von mehreren Führern der AFL-CIO, einer der mächtigsten Arbeitsgruppen des Landes. Die Arbeitsvertreter kritisierten den Gouverneur dafür, dass er die Forderungen der Arbeiter ignoriert und sich auf die Seite seiner „Big-Tech-Milliardärfreunde“ geschlagen hat.
Forderungen der Arbeitsvertreter
Begleitet von der AFL-CIO-Präsidentin, die vor einer bevorstehenden „Krise“ durch KI am Arbeitsplatz warnte, machten die Staatsführer ihre Unterstützung für Newsom, einschließlich seiner voraussichtlichen Präsidentschaftskampagne, von der Erfüllung der Arbeitsforderungen zur Eindämmung der KI abhängig.
Die Arbeitsführer betonten, dass es entscheidend sei, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um die Zerstörung zu verhindern, die Kritiker mit dem NAFTA-Abkommen von 1994 in Verbindung bringen. Sie wiesen darauf hin, dass „weiße Kragen“-Berufe wahrscheinlich die ersten sein werden, die betroffen sind, und dass jede Art von Arbeit in verschiedenen Sektoren Auswirkungen haben wird, wenn keine Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
Reaktion von Newsom
Newsoms Büro wies die Kritik der Arbeitsvertreter zurück und betonte, dass „kein Gouverneur mehr getan hat“, um die Arbeiter zu schützen und gleichzeitig die KI-Innovation auszubalancieren. Es wurde argumentiert, dass Kalifornien den umfassendsten, arbeiterzentrierten Ansatz zur KI im ganzen Land verfolgt.
Aktuelle Herausforderungen
Nationale Gewerkschaften drängen auf KI-Regulierungen als oberste politische Priorität, da Umfragen zeigen, dass wachsende und parteiübergreifende Mehrheiten Angst vor den potenziellen Auswirkungen der Technologie haben. Diese beinhalten unter anderem KI-bedingte Entlassungen und den zunehmenden Einsatz von Überwachungstechnologien am Arbeitsplatz.
Die Arbeitsführer haben seit Jahren versucht, umfassende KI-Schutzmaßnahmen in Kalifornien umzusetzen, sind jedoch aufgrund von Widerstand von Newsom gescheitert. Der Gouverneur hatte im vergangenen Jahr ein Gesetz abgelehnt, das Arbeitgebern untersagen sollte, sich auf KI bei der Einstellung, Disziplinierung oder Entlassung von Arbeitnehmern zu verlassen.
Zukünftige Maßnahmen
Die kalifornische Arbeitsföderation hat ihre neueste KI-Agenda vorgestellt. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört ein Gesetz, das Arbeitgeber verpflichtet, im Voraus zu informieren, bevor sie Mitarbeiter aufgrund von KI entlassen. Weitere Maßnahmen sollen die menschliche Aufsicht über Algorithmen bei Disziplinierungs- oder Entlassungsentscheidungen wiederherstellen.
Die Arbeitsführer betonen weiterhin die Notwendigkeit, Gesetze zu entwickeln, die Überwachungstools in sensiblen Bereichen wie Badezimmern und öffentlichen Räumen am Arbeitsplatz verbieten.
Fazit
Die Debatte über die Regulierung von KI steht im Mittelpunkt der politischen Agenda, wobei die Arbeitsvertreter klarstellen, dass sie nicht zögern werden, ihre Stimme zu erheben, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, wie die Regierung auf diese Herausforderungen reagiert.