Aperture: Zentrale Sicherheitskontrolle für KI-Tools von Tailscale

Sichere Vernetzung: Einführung von identitätsgebundener Governance für KI-Tools

Ein Start-up hat das neue Produkt Aperture in der offenen Alpha-Phase vorgestellt. Es bietet zentrale Policy-Kontrolle und Auditierbarkeit für künstliche Intelligenz-Agenten, um Datenlecks zu reduzieren. In der schnelllebigen Welt der KI sehen sich Unternehmen zunehmend in einer schwierigen Lage.

Herausforderungen im Umgang mit KI

Unternehmensnutzer und IT-Teams wissen oft nicht genau, mit wem oder was sie arbeiten. Dies führt dazu, dass sensible Daten an Dritte weitergegeben werden und durch Netzwerke fließen, die sie nicht besitzen und denen sie vertrauen müssen. Diese Veränderungen haben die Anforderungen an die Compliance im Bereich Sicherheit grundlegend verändert.

Wachsende Sicherheitsrisiken

Eine aktuelle Studie zeigt, dass 34,8 % der Unternehmensdaten, die Mitarbeiter KI-Tools zur Verfügung stellen, sensibel sind. Eine andere Studie ergab, dass 48 % aller Arbeitnehmer sensible Unternehmensdaten in öffentliche KI-Tools hochladen. Dieses Verhalten weist auf ein weit verbreitetes Problem hin, das eine sicherheitsorientierte Schulung erfordert.

Die Lösung: Aperture

Aperture ermöglicht den Übergang von Experimenten zu Produktions-Workflows, indem es identitätsgebundene Policy-Kontrollen integriert. Dadurch wird die Nutzung von KI mit Identität verknüpft, was zentrale Protokollierungs- und Audit-Kontrollen ermöglicht. Dies hilft Unternehmen, KI schneller und sicherer zu implementieren.

Aperture unterstützt sowohl gehostete als auch selbst gehostete KI-Endpunkte und umfasst beliebte Anbieter. Es arbeitet auch mit gängigen Code-Agenten und Agenten-Frameworks zusammen.

Verfügbarkeit und Preisgestaltung

Das Tool ist während der Alpha-Phase ohne zusätzliche Kosten für alle Pläne verfügbar, um Teams die frühzeitige Evaluierung der identitätsgebundenen KI-Governance zu erleichtern. Preisdetails werden bekannt gegeben, sobald Aperture breiter verfügbar ist.

Fazit

Die Einführung von identitätsgebundener Governance für KI-Tools ist ein wichtiger Schritt, um die Herausforderungen im Umgang mit KI und sensiblen Daten zu bewältigen. Durch zentrale Kontrollen und Auditing-Funktionen können Unternehmen sicherer und effizienter mit KI-Technologien arbeiten.

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