AI-Ziele setzen: Strategien für 2026

Gavel to Gavel: Neues Jahr, gleiche künstliche Intelligenz: Festlegung von KI-Zielen und einer „Skynet-Strategie“ im Jahr 2026

Im Jahr 1984 popularisierte der berühmte Regisseur James Cameron Konzepte über künstliche Intelligenz (KI) durch die fiktive Technologie namens Skynet und die Kinoveröffentlichung von „Terminator“. Mit Hilfe des Schauspielstars Arnold Schwarzenegger half Cameron, das kulturelle Konzept des „Aufstiegs der Maschinen“ und die Dualität der KI-Technologie, die sowohl retten als auch die Menschheit zerstören kann, zu verankern. Für die wissenschaftliche Gemeinschaft waren diese Konzepte alles andere als neu, da Alan Turing, ein britischer Mathematiker und Pionier der Technologie, 1950 das erste KI-Papier über „Computing Machinery and Intelligence“ verfasste.

In der heutigen Zeit haben Bundes- und Landesgesetzgeber im letzten Jahr über 1.000 potenzielle KI-bezogene Vorschriften eingeführt. Trotz dieser Popkultur, einer langen wissenschaftlichen Geschichte und dem zunehmenden Engagement von Regulierungsbehörden haben viele Organisationen Schwierigkeiten, ihre KI-Ziele klar zu definieren. Ähnlich wie bei unseren jährlich oft gescheiterten Diät- und Fitnesszielen sollten Unternehmensleiter aus der Vergangenheit lernen, um Veränderungen in Gewohnheiten und Leistungen voranzutreiben.

Fünf Ansätze zur Festlegung von KI-Zielen

Um eine KI-Strategie zu entwickeln, sollten Unternehmen auf frühere Prozesse zurückgreifen, die in den Bereichen Cybersicherheit, Datenschutz und anderen Technologieinitiativen erfolgreich waren. Im Geiste des neuen Jahres und alter und neuer Vorsätze werden fünf Möglichkeiten beschrieben, wie Ihre Organisation Prinzipien der Vergangenheit nutzen kann, um KI-Governance-Ziele und eine „Skynet-Strategie“ für das kommende Jahr zu setzen.

Erstens, wer ist in Ihrem Team der KI-„Terminatoren“? Jedes Unternehmen sollte eine talentierte Gruppe von Führungskräften benennen, um diese Initiative voranzutreiben. Ob es sich um neue Teammitglieder oder ein bestehendes Governance-Gremium handelt, der Aufwand und die Personen sollten eine vielfältige Gruppe von Interessengruppen vertreten.

Zweitens sollte dieses Team schnell ein KI-Wörterbuch für die Organisation definieren. Dieser Prozess sollte Fragen umfassen wie: Wie definieren wir KI in Bezug auf unsere Produkte und Dienstleistungen? Wie definieren unsere Branchenkollegen und Regulierungsbehörden KI? Und wie definieren unsere Drittanbieter und Lieferanten KI in unseren/ihren Verträgen?

Drittens sollte die Organisation beginnen, die verschiedenen KI-Anwendungsfälle zu skizzieren, die dem Unternehmen zugutekommen könnten, sowie die entsprechenden Schäden oder Risiken, die aus jedem dieser Anwendungsfälle resultieren könnten.

Viertens sollten Organisationen einfache Inventare aller KI-Technologiesysteme oder -werkzeuge und der Datensätze entwickeln, die als Eingaben für diese KI-Technologien verwendet werden.

Fünftens sollte die Organisation eine Reihe von Governance-Prinzipien einführen, um einen Rahmen für Aufsicht und Risikominderung zu schaffen. Diese Richtlinien sollten die Governance und den verantwortungsvollen Einsatz von KI vorantreiben, einschließlich Überlegungen zu Genauigkeit, Markenstandards, Dokumentation, menschlicher Partnerschaft, geistigem Eigentum, Datenschutz und Sicherheit, Schulung und Transparenz.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ihre Organisation mit diesen Governance-Zielen und einer ersten „Skynet-Strategie“ auf der Visionstafel selbstbewusst auf den „Aufstieg der Regulierungsbehörden“ und alle KI-hungrigen Interessengruppen im Jahr 2026 vorbereitet sein kann.

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