AI-Training im Fokus: Stärkung der Vorschriften trotz Digital Omnibus

AI Act stärkt die Schulungsregeln trotz der Digital Omnibus-Reformen 2025

Die europäische KI-Regulierung verstärkt Schulung und Sensibilisierung als zentrale Compliance-Anforderungen, während die EU gleichzeitig Vereinfachungen durch den vorgeschlagenen Digital Omnibus in Betracht zieht. Die Verordnung (EU) 2024/1689 legt einen risikobasierten Rahmen für KI-Systeme unter dem AI Act fest.

Förderung der KI-Kompetenz

Die KI-Alphabetisierung wird durch einen mehrstufigen Ansatz gefördert. Die EU-Institutionen konzentrieren sich auf die öffentliche Sensibilisierung, nationale Behörden unterstützen freiwillige Verhaltenskodizes, und Organisationen sind derzeit gemäß dem AI Act verpflichtet, eine angemessene KI-Kompetenz unter den Mitarbeitern und Dritten, die an der Nutzung des Systems beteiligt sind, sicherzustellen.

Änderungsvorschlag zu Artikel 4

Ein im November 2025 unter dem Digital Omnibus eingereichter Änderungsvorschlag würde die verbindlichen internen Kompetenzanforderungen durch ermutigende Maßnahmen ersetzen. Die Änderung zielt darauf ab, die administrative Belastung zu reduzieren, ohne die Pflichten des Risikomanagements gemäß dem AI Act zu beseitigen.

Selbst wenn die Änderung angenommen wird, würde dies den praktischen Bedarf an KI-Schulungen nicht beseitigen. Die Kompetenz in KI-Systemen bleibt entscheidend für Governance, Transparenz, Überwachung und das Management von Vorfällen, insbesondere für hochriskante Anwendungsfälle, die durch den AI Act reguliert werden.

Erwartungen an Unternehmen

Unternehmen werden daher voraussichtlich weiterhin in maßgeschneiderte KI-Schulungen für Management-, technische, rechtliche und operative Rollen investieren. Die Integration von Bewusstsein und Kompetenz in die Risikomanagementrahmen bleibt entscheidend für die Einhaltung von Vorschriften und die Minderung von Risiken.

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